Kamut- Laugengebäck

Es gibt verschiedene Legenden über die Entstehung des Laugengebäck. So besagt die bayerische Variante, dass Bäcker Anton Nepomuk Pfannenbrenner, der im 19. Jahrhundert in Münchens königlichem Kaffeehaus arbeitete, ein folgenschwerer Fehler in der Backstube unterlief. Üblicherweise glasierte er sein Gebäck mit Zuckerwasser, griff er doch diesmal versehentlich zur Natronlauge, die normalerweise zur Reinigung der Backbleche diente. Seine Vorgesetzten waren allerdings von diesem Ergebnis so begeistert, dass die Laugenbrezel geboren wurde.

Hauptteig

600 g Weizenmehl 550/700
400 g Kamutvollkornmehl
640 g Wasser
30 g   Butter
20 g   Salz
6 g     Hefe

Zutaten im mittleren Gang 9 Minuten kneten und 4,5 Stunden zur Stockgare stellen.

100 g schwere Teiglinge abstechen, rund wirken und 10 Minuten ruhen lassen. Danach nach Lust und Laune formen. Brezeln, Stangen, Brötchen oder Kringel, eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Die Teiglinge kurz in Natronlauge tauchen und weitere 30 Minuten ruhen lassen. Ich benutze die Brezellauge der Firma Häussler. Sie wird einfach mit Wasser verdünnt und kann mehrere Male verwendet werden.

Den Ofen auf 230 Grad vorheizen, Teiglinge einschneiden und 18 bis 20 Minuten ohne Dampf backen.

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