Rote Zora

Farbige Brote scheinen momentan trendy und hipp zu sein. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen, ein eigenes Rezept zu kreieren. Eigentlich war es purer Zufall, dass ich in den Besitz dieses Aronia Saftes kam. Anstatt meinen heiß geliebten schwarzen Johannesbeersaft zu kaufen, habe ich mich im Regal vergriffen und es erst Zuhause bemerkt. Eine rote Krume allein, war mir allerdings zu langweilig. Deshalb entschied ich mich ein paar Pistazien in den Teig zu geben.

Tipp

Anstatt des Ruchmehl könnt ihr Weizenmehl 1050 und Manitoba durch Weizenmehl 550 ersetzen. Achtung ! Die Schüttflüssigkeit bitte verringern. Auch Geschmack und Beschaffenheit der Krume können sich verändern.

Sauerteig

40 g ASG
40 g Ruchmehl
40 g Roggenvollkornmehl
80 g Aronia Saft

Zutaten mischen und 6 bis 10 Stunden je nach Raumtemperatur reifen lassen.

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Autolyse

300 g Ruchmehl
150 g Manitoba
50 g gemahlener roter Reis
175 g Wasser
175 g Aronia Saft

Zutaten locker per Hand kneten und 1 Stunde zur Autolyse stellen.

Hauptteig

Sauerteig
Autolyse
10 g Salz
100 g geröstete Pistazien

Zutaten, außer den Pistazien, mindestens 12 Minuten im mittleren Gang kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. In eine geölte Wanne geben und das erste Mal dehnen und falten. Dabei 100 g geröstete Pistazien einarbeiten.

Der Teig ruht nun 4 Stunden bei Raumtemperatur, während dieser Zeit 2 weitere Male dehnen und falten. Anschließend zu einem länglichen Laib wirken und in ein mit Maismehl ausgestreutes Gärkörbchen legen. Nach dieser Zeit folgt eine 20 bis 24 stündige kalte Gare im Kühlschrank.

Am Backtag den Ofen auf 250 Grad aufheizen. Gleichzeitig den Laib aus dem Kühlschrank holen und 30 Minuten akklimatisieren lassen. Den Teigling der Länge nach tief einschneiden und mit Schwaden in den Ofen schießen. Nach 10 Minuten den Dampf entweichen lassen und weitere 40 Minuten bei 200 Grad fertig backen.

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