Urkörnli Kischterl

Nun grüble ich schon wieder über meinen Einleitungstext zu diesem Rezept. Manchmal beneide ich die vielen Blogger, die so wunderbar lange Texte verfassen können.

Ich bin da wohl eher der pragmatische Kurztextverfasser, der hofft, alle Informationen in 2 Sätze packen zu können.

Also gut .. mein neues Kastenbrotrezept ist einfach, wie genial aromatisch. Geeignet für Anfänger, Gestresste, Faulenzer, aber auch Verliebte und fleißige Bienchen. Beliebt bei Kindern und Erwachsene als gesunder Pausensnack, der in jede Brotdose passt.

PUNKT 🙂

Tipp

Wer keine Mühle Zuhause hat, kann anstatt Kamutkörner auch Kamutvollkornmehl verwenden.

Anstatt des Weizen 550 könnt ihr den Teig auch komplett mit Dinkel 630 ansetzen.

Natürlich gibt es zu diesem Brot auch die etwas schnellere Variante. Dazu gebt ihr 2 g Hefe in den Teig und lasst ihn bei 26 Grad in der Gärbox reifen. Wenn der Teigling den oberen Rand der Kastenform (25x 11,5x 7 cm) erreicht hat, ist er backbereit. Bei mir hat es 4 Stunden gedauert.

Hauptteig

135 g Kamut geröstet und gemahlen
135 g Emmervollkornmehl
130 g Dinkel 630
100 g Weizen 550
400 g Wasser
80 g   Anstellgut aus dem Kühlschrank
12 g Salz
0,5 g Hefe

Die Kamutkörner in einer Pfanne anrösten und anschließend mit der feinsten Einstellung eurer Mühle mahlen. Abkühlen lassen.

Alle Zutaten im mittleren Gang kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. (Er sollte sich komplett vom Schüsselrand lösen.)

Eine Kastenform leicht einfetten, mit Flocken bestreuen, den Teig länglich formen und ins Kaschterl geben.

4 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen, danach 20 Stunden im Kühlschrank weiter reifen lassen.

Am Backtag den Ofen auf 260 Grad aufheizen, den Laib direkt aus dem Kühlschrank mittig einschneiden und für 10 Minuten mit Schwaden anbacken. Temperatur auf 200 Grad reduzieren, Dampf entweichen lassen und weitere 40 Minuten fertig backen.

20190430_1438152650730061990795016.jpg

Wer sein Brot noch ein wenig verschönern möchte, kann den Laib vorm backen mit Roggenmehl bemehlen, darüber vorsichtig eine Spülmatte mit hübschen Muster legen und mit Kakaopulver bestreuen.

et voila

Gutes Gelingen und viel Spaß beim nachbacken.