Saaten-Buttertoast-50/50

Dieses Saatenbuttertoast stand schon lange auf meiner „Mussichunbedingtaufmeinenblogverewigenliste“. (Punkt!) 🙂

Achtung .. das Rezept ist für 2 Kastenbrote a 1000 g und einem kleinen frei geschobenen Brot a 500 g ausgelegt. Wer nur eines backen möchte, halbiert einfach die Menge !!!!

Tipp

Das Weizenvollkornmehl kann durch ein anderes Vollkornmehl, wie z. B. Kamutvollkornmehl, Gelbweizenvollkornmehl oder Emmervollkorn ersetzt werden.

Wer keine Livieto Madre Zuhause hat, kann sie einfach weglassen.

Wer das Toast über Nacht im Kühlschrank reifen lassen möchte, reduziert die Hefe auf 2 g. Lasst den Teig hierfür mindestens 4 Stunden bei Raumtemperatur anspringen, gebt ihn direkt in die Kastenformen, deckt ihn ab und stellt ihn dann zur kalten Gare in den Kühlschrank. Am nächsten Tag könnt ihr eure Brote direkt aus dem Kühlschrank abbacken.

REZEPT

Quellstück

250 g Saaten
250 Wasser

Die Saaten in einer Pfanne anrösten, mit dem Wasser direkt in der Pfanne ablöschen und abkühlen lassen. So fangt ihr die feinen Röstaromen ein, die eurem Toast einen tollen Geschmack verleihen. Das Quellstück könnt ihr schon einen Tag zuvor zubereiten und im Kühlschrank lagern.

Hauptteig

500 g Weizenmehl 550
500 g Weizenvollkornmehl
670 g Milch
200 g Livieto Madre
24 g Salz
20 g Apfelsüße/ Honig
100 g Butter (kalt)
10 g Hefe (frisch)
Quellstück

Zutaten zu einem homogenen Teig kneten und in eine geölte Wanne geben. 2 Stunden an einem warmen Ort reifen lassen und während dieser Zeit 2x dehnen und falten.

Anschließend 8 gleich große Teiglinge a 250 g abstechen und rund wirken. Und, wie im Video zu sehen, zu länglichen Teiglingen formen.

Je 4 Teiglinge in eine Kastenform setzen, abdecken und so lange an einem warmen Ort reifen lassen, bis sie den Rand der Kastenform
(23 x 11 x 9,5 cm) erreicht haben. Bei mir hat das 3 Stunden gedauert.

Nun sind irgendwie noch knapp 500 g Teig übrig geblieben, den ich einfach rund gewirkt und mit dem Schluss nach unten in ein rundes Gärkörbchen gesteckt habe.

Nach insgesamt 5 Stunden Reifezeit, möchten meine Kastenbrote in den Backofen, den ich rechtzeitig auf 240 Grad aufgeheizt habe.

Ihr seht, der Teig hat den Rand der Kastenform schon erreicht.

Die beiden Kastenformen und wenn möglich, auch das kleine Brot, in den Backofen stellen und Schwaden, 10 Minuten anbacken. Anschließend den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und weitere 40 Minuten fertig backen. Schaut zwischendurch mal in den Ofen, damit das Brot nicht zu dunkel wird. Ich habe es die letzten 20 Minuten bei 180 Grad fertig gebacken.

Wer das kleine Brot aus Platzgründen nicht mit backen kann, stellt es einfach solange in den Kühlschrank und backt es danach.

Und hier ist es nun .. das leckere Buttertoast und das kleine Scheisserchen. 🙂

ein absoluter Sattmacher und auch ungetoastet sehr lecker

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim nachbacken.

Seelen- Italy Style

Seelen oder auch Briegel … typisch schwäbisch oder auch nicht. 🙂 Ich liebe diese Art Brötchen, die man nicht großartig formen oder bearbeiten muss. Der „Seelenteig“ wird einfach mit den Handballen auf feuchter Arbeitsfläche abgeteilt. So entstehen unförmig – längliche Teiglinge. Keines sieht gleich aus, aber alle schmecken gleich lecker und sind super fluffig und knusprig.

Tipp

Das Dinkelvollkorn könnt ihr gegen ein beliebiges Weizenvollkorn ersetzen, wie z.B. Kamutvollkorn, Emmervollkorn oder Weizenvollkorn.

Wer keine Hefe, sondern Sauerteig benutzen möchte, nimmt entweder 100 bis 120 g Livieto Madre (einen Tag zuvor aufgefrischt) oder 100 g Sauerteigstarter /ASG aus dem Kühlschrank (einen Tag zuvor aufgefrischt).

REZEPT

Autolyse

420 g Weizenmehl 550/ Breadflour/ Ciabattamehl Tipo 0
80 g Dinkelvollkornmehl
350 g Wasser
2 g Hefe (frisch)

Zutaten locker mit der Hand mischen und 20 Minuten quellen lassen.

Hauptteig

Autolyseteig
50 g Wasser
10 g Salz
20 g Olivenöl

Autolyseteig und Salz kneten, das Wasser schluckweise hinzu geben und so lange kneten, bis es vollständig aufgenommen wurde. Anschließend das Olivenöl dazugeben und solange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Den Teig in eine geölte Wanne geben und 30 Minuten ruhen lassen.

Obligatorischen Fenstertest nicht vergessen!

Während sich euer Teig ausruhen darf, bereitet ihr 60 g klein geschnittene getrocknete Tomaten vor. Ihr könnt in Olivenöl eingelegte Tomaten nutzen oder die Kirschtomaten von http://www.bongu.de

Nach der 30minütigen Ruhepause wird der Teig laminiert und die Tomaten eingearbeitet.

Anschließend folgt eine Reifezeit von 4 bis 5 Stunden an einem warmen Ort. Während dieser Zeit sollte der Teig, wie im Video zu sehen, 2x gedehnt und gefaltet werden.

Wenn sich euer Teig mindestens verdoppelt hat, darf er für 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank weiter reifen. Ob er jetzt 11 oder 25 Stunden dort auf euch wartet, ist ziemlich wurscht. Während einer kalten Gare seid ihr, was das Backen betrifft, recht flexibel.

Nach der kalten Gare sollte euer Teig schön aufgegangen sein.

Nach 24 Stunden Reifezeit im Kühlschrank

Nun wird es höchste Zeit, ihn weiter zu verarbeiten. Wie das genau funktioniert, zeige ich euch im folgenden Video.

Die Teiglinge, wenn gewollt, mit Saaten bestreuen und den Backofen mit Backstahl auf der untersten Schiene auf 240 Grad aufheizen.

Die Teiglinge mit ordentlich Dampf/ Schwaden in den Backofen schießen und 10 Minuten anbacken.

Kurzer Blick in den Ofen nach 15 Minuten .. sieht vielversprechend aus 🙂

Anschließend die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und weitere 12 Minuten fertig backen.

Es ist vollbracht!

Poppy- feine Mohnbrötchen

Was soll ich bloß wieder als Einleitung für stinknormale, aber besonders leckere Mohnbrötchen schreiben? Ich bewundere Blogger, die ewig lange Texte verfassen können, da bin ich leider talentfrei. Dass meine Mohnsemmeln mega schmecken, eine krosse Kruste haben und ein fluffiges Innenleben, muss ich nicht extra erwähnen, sonst würde ich sie nicht verbloggen. 😛

Tipp

Roggenvollkornmehl kann gerne durch Waldstaudenroggen, Champagnerroggen oder Lichtkornroggen ersetzt werden.

Wer die Brötchen über Nacht reifen lassen möchte, kann die Hefe auf 1 g reduzieren. Dafür lasst ihr den Teig nach dem Kneten erstmal 4 bis 6 Stunden anspringen und stellt ihn anschließend in den Kühlschrank bei 8 Grad. Am nächsten Morgen ab „Schritt Teiglinge rund wirken“ weiter verfahren.

Meinen Sauerteigstarter habe ich 2 Tage zuvor aufgefrischt.

REZEPT

Hauptteig

450 g Weizenmehl 550/ Tipo 0/ Breadflour
50 g Roggenvollkornmehl
260 g Wasser
70 g griechischer Joghurt
100 g Sauerteigstarter/ ASG aus dem Kühlschrank
10 g Mohn
12 g Salz
5 g Hefe

Zutaten zu einem homogenen Teig kneten (Fenstertest nicht vergessen) und in eine leicht geölte Wanne geben.

Fenstertest

Den Teig an einem warmen Ort reifen lassen.

Nach 1,5 Stunden 100 g schwere Teiglinge abstechen, rund wirken und 10 Minuten entspannen lassen.

Wer längliche Brötchen backen möchte, formt sie nach der Entspannung wie folgt.

Die Teiglinge entspannen lassen, mit Wasser besprühen und in Mohn wälzen. Direkt auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegtes Lochblech setzen.

Nach einer Gesamtreifezeit von 4 Stunden sind meine Teiglinge bereit, gebacken zu werden. Im Video seht ihr, dass beim Fingertest/ Drucktest die Delle nur noch recht langsam zurück springt.

Den Backofen solltet ihr rechtzeitig auf 240 Grad aufheizen. Die Teiglinge ca. 0,5 cm tief einschneiden und mit viel Schwaden/Dampf in den Backofen schießen. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 200 Grad reduzieren und weitere 12 Minuten fertig backen.

Ich backe generell auf der untersten Schiene auf Backstahl.

Pita- Laffa- Taboon- Brottaschen

Jeder kennt sie, die weichen, etwas dickeren Fladenbrote, die mit verschiedenen Leckereien gefüllt werden können oder als Beilage zu allen möglichen Mahlzeiten gereicht werden. Traditionell werden sie im Nahen Osten im Steinbackofen oder Tonofen gebacken, den nun nicht jeder Zuhause hat. Aber auch im stinknormalen Haushaltsbackofen werden sie recht lecker. Ich habe mein Rezept für die Pita Brote recht einfach gehalten. Gefüllt habe ich sie mit gegrilltem Gemüse und Zaiziki. Hierbei ist aber eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Tipp

Wer keine Lievito Madre Zuhause hat, kann sie einfach weglassen und die Hefe auf 8 g erhöhen.

Tatsächlich bin ich auch der festen Überzeugung, dass es im Nahen Osten keine Emilia gibt, genauso wie in euren Haushalten. Deshalb könnt ihr einfach Weizenmehl 1050 benutzen, aber dann die Schüttflüssigkeit auf 330 g bis 350 g reduzieren.

Rezept

Hauptteig

500 g Emilia Tipo 2/ Weizenmehl 1050
400 g Wasser kalt
100 g Lievito Madre (optional süß)
12 g Salz
5 g Hefe frisch
10 g Olivenöl

Zutaten zu einem homogenen Teig kneten ( meine Knetmaschine hat ca. 8 Minuten gebraucht, es kann aber auch etwas länger dauern, habt Geduld, der Teig sollte sich vom Rand lösen) und in eine geölte Wanne geben.

Der Teig reift nun ca. 3 Stunden an einem warmen Ort. Während dieser Zeit könnt ihr ihn im Vorbeigehen 1 bis 2x dehnen und falten.

Wie man ganz gut erkennen kann, hat sich mein Teig fast verdreifacht. Nun wird es höchste Zeit, ihn weiter zu verarbeiten.

Den Teig in 5 gleich große Teiglinge (200 g) abstechen und rund wirken.

Teiglinge 10 Minuten entspannen lassen und anschließend vorsichtig zu ca. 2 cm dicken Fladen drücken (Siehe Video) . Auf ein mit Dauerbackfolie oder Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Die Teiglinge mit einer Eigelb/ Milch Mischung bestreichen oder Wasser besprühen und mit schwarzem Sesam oder Kümmel bestreuen. Wer es etwas schärfer mag, kann auch noch ein paar Chiliflocken verwenden. 1 weitere Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Den Backofen rechtzeitig auf 240 Grad aufheizen. Die Teiglinge mit ordentlich Dampf/ Schwaden in den Backofen schießen und 10 Minuten anbacken. Temperatur anschließend auf 200 Grad reduzieren und weitere 12 Minuten fertig backen.

Nun heißt es genießen !!!!!!!!