Backevent für Neueinsteiger am 20.09.2020

Backevent für Neueinsteiger

20.09.2020

Zu diesem Backevent ist jeder herzlich eingeladen, der mit dem backen, bekömmlicher Brote und Brötchen mit Sauerteig und wenig Hefe, beginnen möchte.

Was euch erwartet:

  • das Backen anfängertaugliche Brote und Brötchen ohne Zusätze und mit qualitativ hochwertigem Mehl
  • die Herstellung unterschiedlicher Teige, Aufarbeitung und Formen verschiedener Teiglinge und Laiber
  • das Beantworten aller Fragen rund ums Thema Brot/Brötchen backen, Sauerteigherstellung und -Führung und Alles, was dazu gehört
  • das Backen im haushaltsüblichen Backofen, sowie im Holzbackofen

Durch den sehr kleinen Rahmen ( Teilnehmerzahl max. 5) ist es mir möglich, Euch sehr intensiv auf die Finger zu schauen.

Zusammen backen wir das!

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Der Kurs beginnt um 9.30 Uhr und endet erst dann, wenn alle zufrieden, glücklich und vollgestopft mit Wissen sind.

Alle Backwaren, die ihr herstellt, dürft ihr natürlich mit nach Hause nehmen.

Bringt bitte 2 Weckgläser a 750 ml für Sauerteig mit, einen großen Korb/Tasche, eine Schürze und ganz viel Neugierde und gute Laune mit.

Natürlich werdet ihr mit Getränken und Essen versorgt.

Kosten: 110,- €

Die Anmeldung erfolgt unter

Kontakt

Ich freue  mich, euch in meiner Backstube begrüßen zu dürfen.

Backevent Spezial – sommerliche Beilagenbrote 09.08.2020

Backevent Beilagenbrote

09.08.2020

Sommer, Sonne, Sonnenschein und leckere, sommerlich-leichte Beilagenbrote .. ob Ciabatta, Fougasse, Baguette, Focaccia, Wurzelbrot oder Pain d` Epi, in diesem Backkurs beschäftigen wir uns mit Backwaren, die zu lauen Grillabenden, leckeren Salaten und leichter Küche passen. Unserer Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Euch erwartet:

  • die Herstellung und vor allem das Formen verschiedener Teiglinge
  • verschiedene Techniken der Aufarbeitung
  • sanfte Aufarbeitung
  • finale Aufhübschung 🙂

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In gemütlicher Atmosphäre und kleinem Rahmen ( max. Teilnehmerzahl:5) bleibt ganz viel Zeit, um auszuprobieren, zu experimentieren und üben.

Der Kurs beginnt um 9.30 Uhr und endet, wenn alle glücklich und zufrieden sind.

Bringt bitte einen großen Stoffbeutel, eine Schürze und ganz viel Kreativität mit.

Kosten: 110,-€

Die Anmeldung erfolgt unter

Kontakt

Ich freue mich auf Euch !!!!!

Baguette rustique mit Sesam

Baguette… eine Königsklasse für sich und gar nicht so einfach in der Herstellung. Der Teig ist kein Problem, aber das Formen und das richtige Einschneiden bereiten den meisten Probleme.

In diesem Beitrag möchte ich euch auf eine etwas unkonventionelle Art zeigen, wie ihr sie ganz einfach formen könnt. 

Tipp

Anstatt Breadflour könnt ihr Ciabattamehl oder T65 verwenden und den Champagnerroggen durch Waldstaudenroggen oder Roggenvollkornmehl ersetzen.

Wer kein Schmand zur Hand hat, kann auch Frischkäse oder Quark nehmen.

Ihr könnt hellen oder schwarzen Sesam verwenden. Wer möchte, kann ihn vorher etwas anrösten, das bringt nochmal etwas mehr Aroma ins Baguette..

Autolyse

450 g Breadflour
50 g Champagnerroggen
350 g Wasser

Zutaten mischen und 2 Stunden im Kühlschrank quellen lassen.

Hauptteig

Autolyse
100 g ASG aus dem Kühlschrank
50 g Sesam
12 g Salz
5 g Flohsamenschalen
70 g Schmand
0,5 g Hefe

Zutaten zu einem homogenen Teig kneten und den Fenstertest zur Prüfung durchführen.

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Den Teig in eine geölte Wanne geben und nach 20 Minuten Ruhephase laminieren. Wie das funktioniert, seht ihr in meinem Videos

Den laminierten Teig wieder in die Wanne geben und 3 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. In dieser Zeit sollte er 3 Mal gestreckt und gefaltet werden. 

Anschließend 12 bis 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag den Teig, wie im Video zu sehen, bearbeiten.

Die Teiglinge direkt auf ein mit Dauerbackfolie oder Backpapier ausgelegtes Lochblech setzen und mit Roggenmehl bemehlen. 

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Den Backofen mit Backstahl auf der untersten Schiene auf 250 Grad aufheizen. 

Nach 30 Minuten Stückgare die Teiglinge einschneiden. Dafür verwendet ihr eine Rasierklinge, die leicht gebogen ist. Ein langes Baguette sollte 5 Schnitte und ein kurzes 3 Schnitte aufweisen. Das ist uns aber piepsegal. 🙂

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Schneidet fast parallel zum Teigling ein und setzt den folgenden Schnitt mittig zum vorherigen. Ich hoffe, ihr könnt es auf dem Foto gut erkennen.

 

Nun werden sie mit Schwaden in den Backofen geschoben und 8 Minuten angebacken. Nach dieser Zeit den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und weitere 17 Minuten fertig backen.

Et` voila 🙂 wenn alles ohne Probleme gelaufen ist, sollten tolle Baguette aus eurem Ofen hüpfen. 

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Backevent für Newbies – 25.07.2020

Backevent für Newbies

25.07.2020

Zu diesem Backkurs ist jeder willkommen, der mit dem Backen bekömmlicher Brote und Brötchen beginnen möchte.

Euch erwartet:

– das Backen anfängertauglicher Brote und Brötchen
– die Herstellung der Teige, Aufarbeitung und Formen verschiedener Teiglinge
– das Beantworten aller Fragen zum Thema Sauerteig/Livieto Madre
– backen im haushaltsüblichen Backofen und im Holzbackofen

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In gemütlicher Atmosphäre und kleinem Rahmen (Teilnehmerzahl max. 5) bleibt ganz viel Raum, um Fragen zu beantworten und Unklarheiten aus der Welt zu schaffen.

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Der Kurs beginnt um 9.30 Uhr und endet, wenn jeder zufrieden und vollgestopft mit Wissen und Backwaren ist, Essen und Getränke inklusive.

Bringt bitte 2 Weckgläser a 750 ml, einen großen Stoffbeutel, eine Schürze und ganz viel Neugierde mit.

Kosten: 110 Euro

Die Anmeldung erfolgt unter

Kontakt

Ich freue mich riesig, mit euch backen zu dürfen.

 

 

Buttermilch Batard

Ein sommerleichtes aromatisches Brot ist ins Brotkörbchen gewandert. Diesmal habe ich komplett auf Sauerteig verzichtet und dafür mit sehr wenig Hefe gearbeitet.

Tipp

Das T55 lässt sich durch ein gutes Weizenmehl 550 ersetzen.

Autolyse

600 g T55
500 g Buttermilch

Zutaten mit den Händen locker mischen und 2 Stunden quellen lassen.

Hauptteig

Autolyse
14 g Salz
1,5 g Hefe

Alle Zutaten im mittleren Gang solange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Ob er optimal ausgeknetet ist, könnt ihr mit dem Fenstertest herausfinden.

Den Teig in eine geölte Wanne geben und 4 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Während dieser Zeit wird er 4 mal gestreckt und gefaltet.

Anschließend darf er 48 Stunden im Kühlschrank (8 Grad) weiter reifen und so sein volles Aroma entwickeln.

Backtag

Den Teig halbieren. Beide Hälften auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte rund wirken und 10 Minuten ruhen lassen. Der Teig lässt sich im kalten Zustand sehr gut formen, deshalb lasse ich ihn nicht akklimatisieren.

Anschließend folgt die finale Formgebung. Wie das funktioniert, habe ich in dem Beitrag Kamut Batard fotografisch für euch fest gehalten. Die Teiglinge werden nun in ein passendes Gärkörbchen gegeben oder in Bäckerleinen eingeschlagen. Es folgt eine Stückgare von 80 Minuten bei Raumtemperatur.

Den Backofen mit Backstahl auf der untersten Schiene rechtzeitig auf 280 Grad aufheizen.

Die Teiglinge nach eigenem Belieben einschneiden und mit Schwaden für 10 Minuten anbacken. Den Dampf nach dieser Zeit entweichen lassen und die Temperatur auf 200 Grad reduzieren. Weitere 30 Minuten fertig backen.

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Heraus kommt ein wunderbar leichtes Sommerbrot mit ganz viel Geschmack.

Auch als kleine Baguette macht der Teig eine gute Figur.

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Erdmandel-Kasten

Ich bin schockverliebt in diese Erdmandel.

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Die Erdmandel ist keine Nuss, sondern die Knolle des Erdmandelgrases. Schon seit dem ägyptischen Altertum wird sie für ihre ernährungsphysiologischen Eigenschaften geschätzt. Sie ist besonders ballaststoffreich und punktet durch ihren leicht süßen- nussigen Geschmack. Grund genug, das Mehl der Erdmandel einfach mal im Brot zu verarbeiten.

Tipp

Kastenform 25x11x7 cm

Mein Anstellgut habe ich einen Tag zuvor aufgefrischt. Wie ich ihn füttere könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen. Sauerteigbrot

Das Erdmandelmehl ist im Reformhaus oder Bioladen erhältlich.

Autolyse

300 g Emmervollkornmehl
200 g Weizenmehl 550
330 g Wasser
125 g ASG aus dem Kühlschrank

Zutaten locker mischen und 50 Minuten quellen lassen.

Quellstück

80 g Erdmandelmehl
80 g Wasser

Mehl und Wasser verrühren und ebenfalls 50 Minuten quellen lassen.

Hauptteig

Autolyse
Quellstück
13 g Salz
1 g Schisserhefe optional

Zutaten 4 Minuten im mittleren Gang kneten. Den Teig in eine geölte Wanne oder Schüssel geben und ein Mal strecken und falten. Wie das funktioniert, seht ihr in einem Video im folgenden Beitrag. Daniel Düsentrieb

Anschließend darf der Teig 30 Minuten ruhen, bevor er zu einem länglichen Laib geformt und in Saaten gewälzt wird.

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Den Laib in eine leicht geölte Kastenform geben und 3 bis 3,5 Stunden bei Raumtemperatur (23 Grad bei mir) reifen lassen.

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Den Backofen rechtzeitig auf 260 Grad vorheizen. Den Laib mittig einschneiden und mit Schwaden 10 Minuten anbacken. Anschließend den Dampf entweichen lassen, Temperatur auf 200 Grad reduzieren und weitere 40 Minuten fertig backen.

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Und nun heißt es genießen. Ich bin super begeistert von diesem herrlich nussigen Geschmack.

Pfälzer Brötchen

Am Sonntag fand unser erster Themenkurs „Brötchen backen“ statt. Valesa von Brotbackliebeundmehr und ich starteten mit unseren sehr interessierten und lieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine kleine Reise durch die Brötchenbackwelt. Wir haben Burger Buns, Ciabatta Brötchen, Saatenkrusties, Pfälzer Brötchen und Laugengebäck gebacken. Beim entspannten Flammkuchen schlemmen und Kuchen naschen blieb noch genügend Raum, um Fragen zu beantworten.
Lieben Dank der Familie Frey, dass wir wieder bei euch, in den wunderschönen Räumlichkeiten der Bischoffmühle, zu Gast sein durften. ❤
Deborah unsere liebste gute Seele, auch dir ein großes Dankeschön für deine Hilfe. Ohne dich, hätte ich noch mehr Hunger, Koffeinmangel und würde zu wenig trinken. 😘

Unser nächster Themenkurs
„Backen mit Urkorn“ findet am 27./28.7.2019 statt. Am 28.7. sind noch einige Plätze frei. Weitere Informationen findet ihr im Link ⤵️
https://brotbackliebeundmehr.com/2019/05/02/themenkurs-brot-backen-mit-urkorn/

Wir freuen uns auf euch
LG Valesa, Andrea und Deborah

Eines unserer Rezepte, die wir vorgestellt haben, waren die Pfälzer Brötchen. Auf vielfachen Wunsch habe ich nun endlich das Rezept für euch nieder geschrieben. Viel Spaß beim nachbacken wünsch ich euch.

Paté Fermentée

50 g Weizen 550
30 g Wasser
0,5 g Hefe
0,5 g Salz

Vorteig anrühren, 2 h bei Raumtemperatur und anschließend 24 bis 48 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.

Hauptteig

Paté Fermentée
400 g Weizen 550
260 g Wasser
8 g Salz
5 g Hefe

Zutaten 10 Minuten zu einem homogenen Teig kneten. In eine geölte Wanne geben und 2 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Anschließend 100 g schwere Teiglinge abstechen, rund schleifen (Siehe https://brotkoerbchen.blog/2019/04/20/stoertebekers/ ) und 45 bis 60 Minuten zur Stückgare stellen.

Ofen auf 240 Grad aufheizen, die Teiglinge einschneiden und mit Schwaden 10 Minuten anbacken. Temperatur auf 200 Grad reduzieren, Dampf entweichen lassen und weitere 10 bis 15 Minuten fertig backen.

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Guinness Batard

Batard heißt übersetzt schlicht und ergreifend Stangenbrot, hört sich aber irgendwie eleganter an. Dieses Brot ist trotz des 30 prozentigen Vollkornanteil sehr locker und leicht . Das Guinness Bier als Schüttflüssigkeit gibt ihm einen leichten karamelligen Geschmack. Alles in allem ein leckeres, luftig leichtes Stangenweißbrot. 🙂

Sauerteig

100 g Weizenmehl 550
100 g Wasser
10 g   Weizen- ASG

Zutaten verrühren und 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig

Sauerteig
350 g Ciabattamehl violett
150 g Kamut frisch gemahlen
330 g Guinness Bier
30 g   Wasser
10 g   Salz
1 g     Schisserhefe 🙂  (optional)

Zutaten, außer dem Wasser, insgesamt 15 Minuten im mittleren Gang kneten. Nach 8 Minuten das Wasser tröpfchenweise hinzufügen.

Den gut ausgekneteten Teig für 1,5 Stunden in eine geölte Wanne geben und alle 30 Minuten dehnen und falten.

Nach dieser Zeit wird der Teig in 3 Teile a 350 g geteilt und zu länglichen Laibern geformt, bemehlt und in Bäckerleinen eingeschlagen. Es folgt eine Stückgare von weiteren 1,5 Stunden. Siehe Anleitung Kamut Batard

Den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad aufheizen, die Laiber mittig längs mit Schmackes einschneiden und mit Schwaden für 10 Minuten anbacken. Dampf ablassen, Temperatur auf 210 Grad reduzieren und weitere 25 Minuten fertig backen.

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Kamut Nr.5

Ein neues unkompliziertes Kamutbrot hat einen Platz im Brotkörbchen gefunden. Einfach, schnell und lecker, wie ich es am liebsten mag, wenn ich arbeiten muss.

Hauptteig

300 g Kamutvollkornmehl
200 g Semola di grano duro Rimacinata
370 g Wasser
50 g   Schmand
10 g   Salz
4 g     Hefe

Alle Zutaten 12 Minuten im mittleren Gang kneten und anschließend für 3 Stunden in eine geölte Wanne zur Stockgare stellen. In dieser Zeit wird der der Teig 3 mal gedehnt und gefaltet.

Den Teig zu einem länglichen Laib formen und für 45 Minuten in einem bemehlten Gärkörbchen zur Stückgare stellen.

Den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad aufheizen. Den Laib der Länge nach tief und mit Schmackes einschneiden und mit Schwaden in den Ofen schießen. Nach 10 Minuten den Dampf ablassen, die Temperatur auf 220 reduzieren und weitere 35 Minuten backen.

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