Spendenbacken zu Gunsten des Kinderhospiz Sterntaler.


Vor nicht allzu langer Zeit habe ich einen Beitrag geteilt, indem es um unser Spendenbacken “ Volles Brot voraus- zusammen backen für Kinder unterm Sternenzelt “ zu Gunsten des Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen http://www.kinderhospiz-sterntaler.de ging.

Auch die Zeitschrift Brot und die aktuelle Ausgabe der Speisekammer haben unsere Aktion in einem Beitrag veröffentlicht.

Leider muss ich diese Veranstaltung coronabedingt absagen. Es tut mir unendlich leid, da wir, Michele Dieterle von Doppelback, Sylvia Richter das Brotfrohlein, Stefanie Dehn von den Urkornpuristen, Iris, Melanie, Deborah und ich im Vorfeld schon einige Vorbereitungen getroffen haben.

Meine fleißigen Helferinnen haben unendlich viele Marmeladen, Gewürzsalze, Gelees und unzählige Flaschen mit Sirup gefüllt, hergestellt, die wir eigentlich verkaufen wollten. Auch Brotbeutel und Taschen sind von meiner lieben Freundin Hanne Riegel genäht worden.

Aber es nützt ja alles Klagen und Jammern nicht. Eine anderweitige Lösung musste her, um nicht komplett nackig da zu stehen.

Nun haben wir uns überlegt, euch als backverrückte Gemeinde mit ins Boot zu holen.

Jeder, der gerne mitmachen möchte, bäckt gegen eine kleine Spende für Freunde, Verwandte, Nachbarn oder Kolleginnen leckere Brote oder Brötchen oder was auch immer er/sie möchte.

Um einen großen Anreiz zum Mitmachen zu schaffen, bekommen 5 Bäcker-/innen jeweils ein Paket von http://www.bongu.de mit 2,5 kg Kamut, 2,5 kg Champagnerroggen, 2,5 kg T55 und 2,5 kg Ruchmehl. Dieses Mehl könnt ihr nach Belieben verbacken und die Gebäcke gegen eine Spende verkaufen. Den eingenommenen Betrag könnt ihr dann auf das unten angegebene Spendenkonto überweisen.

Meldet euch einfach unter

Kontakt

Wer zuerst kommt … usw.

Den erbackenen Betrag dürft ihr dann gerne auf folgendes Spendenkonto überweisen.

Natürlich könnt ihr auch ohne zu backen spenden.

https://paypal.me/pools/c/8rZm4j8uiv

Die Aktion startet ab sofort und endet am 28.10.2020.

Wir und unsere Sterntalerkinder würden uns über eine rege Teilnahme freuen.

Die ersten Brote sind schon gebacken. Wir freue uns mega und hoffen auf viele weitere. ❤

Von Volker Graubaum 😍
Liebe An Ke.. deine Brote sind ein absoluter Blickfang und Hingucker .. ich bin hin und weg ❤
Lieben Dank Antje für deine wunderbaren Spendenbrote ❤
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Lieben Dank an meine Liebsten Deborah und Sylvia, die schon vor Wochen anfingen, Marmelade und Sirup zu kochen. ❤❤❤
Wunderschöne Brote von Tanja Riedl 🥰 ich bin ganz gerührt ❤
Dankeschön liebe Maren ❤
Die wunderschönen Goldmariechen ❤
Liebe Hanne, ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg beim Spenden sammeln .. dein Brottisch ist der absolute Brotwahnsinn ❤
Lieben Dank an meine Liebsten Deborah, Melanie und Sylvia ❤❤❤❤

Grano duro Oliventoast


Ich liebe Toastbrot und ich bin ein großer Fan vom Hartweizen. Warum also nicht beide Vorlieben miteinander kombinieren, dachte ich mir so eines Nachts bei schweißtreibenden 25 Grad. Gedacht- getan … und so entstand mein neuestes Brot mit einer meiner vielen Lieblingsmehlsorte und einem Teil (20%) Urhartweizenvollkornmehl. (Senatore Cappelli)

Ein schlichtes Rezept ohne großen Schnick Schnack und für meine Verhältnisse recht schnell gebacken.

Rezept

Autolyse

400 g Semola di grano duro Rimacinata
100 g Senatore Cappelli
350 g Wasser

Zutaten mit der Hand vermischen und 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig

Autolyse
120 g Livieto Madre aus dem Kühlschrank
12 g Salz
5 g Hefe
50 g Olivenöl

Alle Zutaten, außer dem Olivenöl, zu einem homogenen Teig kneten. Das Olivenöl tröpfchenweise zum Teig hinzufügen und auf langsamer Stufe so lange kneten, bis es vollständig eingearbeitet ist. Fenstertest nicht vergessen.

Festertest

Der Teig ruht 2 Stunden bei Raumtemperatur und wird 2x gestreckt und gefaltet. Bei kuschligen 25 Grad in der Backstube könnt ihr förmlich zuschauen, wie er reift und immer größer wird.

Den Teig in 3 gleich große Teile abstechen, rund wirken und 10 Minuten ruhen lassen.

Anschließend zu kleinen länglichen Laibern formen. Dazu dreht ihr den Teigling um, drückt ihn vorsichtig flach, ähnlich einem Fladen. Schlagt die rechte Seite bis zur Mitte ein, dann die linke Seite und rollt ihn anschließend von oben nach unten zusammen.

Platziert die 3 eingerollten Teiglinge in eine passende Kastenform für 1 kg Teig.

Nach 2,5 Stunden bei 25 Grad Raumtemperatur ist der Teig wunderbar aufgegangen.

Den Backofen rechtzeitig auf 240 Grad aufheizen. Den Laib 10 Minuten mit Schwaden anbacken, die Temperatur nach dieser Zeit auf 200 Grad reduzieren, den Dampf entweichen lassen und weitere 40 Minuten fertig backen.

eine flauschig wattige Krume und die Kruste schön rösch .. genauso liebe ich es

Viel Spaß beim nachbacken wünsche ich euch!

Backkurs für Neueinsteiger 15.11.2020


Backevent für Neueinsteiger

15.11.2020

Dieser Backkurs ist für diejenigen geeignet, die ganz am Anfang ihrer großen Backkarriere stehen.

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Wir backen zusammen anfängertaugliche Brote und Brötchen.
Beschäftigen uns mit dem Thema Sauerteig, langer Teigführung und warum man mit wenig Hefe backen sollte.
Ich zeige euch verschiedene Teigarten und wie man sie weiter verarbeitet. Dabei müsst ihr natürlich kräftig mit anpacken und ich schaue euch dabei ganz intensiv auf die Finger. 🙂

Im kleinen gemütlichen Rahmen (maximal 5 Teilnehmer) bleibt viel Platz, um Fragen zu stellen.

Wir backen im haushaltsüblichen Ofen, aber auch in unserem Holzbackofen.

Für euer leibliches Wohl ist natürlich stets gesorgt.

Der Kurs beginnt um 9.30 Uhr und endet erst dann, wenn alle glücklich und zufrieden sind.

Bringt bitte einen großen Stoffbeutel mit, um eure gebackenen Brote und Brötchen einzupacken, eine Schürze und 2 Weckgläser a 750 ml.

Kosten: 110,- Euro

Die Anmeldung erfolgt unter

Kontakt

Ich freue mich riesig darauf, mit euch zu backen.

Herzlichst eure Andrea

Urkorn Tagliatelle


100% Urkorn, 100% Vollkorn, 100% vegan und 100% lecker sind diese Bandnudeln aus dem Hartweizenvollkornmehl „Senatore Cappelli“. Ein etwas ungewöhnlicher Beitrag für einen Brotblog, aber diese Pasta hat meine Familie und mich so begeistert, dass ich das Rezept unbedingt verbloggen möchte. Auch die Tatsache, dass man überhaupt nicht merkt, dass man Vollkornnudeln isst, hat mich schwer begeistert.

Pastateig

250 g Senatore Cappelli
120 g Wasser
1 EL Olivenöl

Die Zutaten mit der Hand gründlich kneten, zu einer Kugel formen und 2 Stunden im Kühlschrank quellen lassen.

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Anschließend mit einer Pastamaschine z.B. Marcato zu dünnen Platten pressen (Stufe 5). Die einzelnen Platten jeweils zusammen falten und erneut durch die Maschine pressen. Diesen Vorgang mindestens 3x wiederholen. Den fertigen Nudelteig auf eine mit Rimacinata bestreute Arbeitsfläche etwas antrocknen lassen.

Diese Platten könnte man nun theoretisch für Lasagne verwenden, aber wir wollen ja Tagliatelle. 🙂

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Anschließend den Nudelteig durch die Bandnudelwalze drehen oder mit einem scharfen Messer zu 0,5 breiten Streifen schneiden.

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Die Bandnudeln könnt ihr nun trocknen oder sie sofort kochen.

Die Zutatenmenge ergibt insgesamt 340 g frische Pasta. 2 Personen werden locker satt.

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Einen großen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen und die Bandnudeln ca. 2 bis 3 Minuten bissfest garen.

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In einem Sieb abseihen und mit selbst gemachten Pesto oder Tomatensoße anrichten.

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Ich bin ganz begeistert von diesen Nudeln. Man merkt keinen Unterschied zu normaler Pasta mit Hartweizenmehl.

Backevent Spezial – sommerliche Beilagenbrote 09.08.2020


Backevent Beilagenbrote

09.08.2020

Sommer, Sonne, Sonnenschein und leckere, sommerlich-leichte Beilagenbrote .. ob Ciabatta, Fougasse, Baguette, Focaccia, Wurzelbrot oder Pain d` Epi, in diesem Backkurs beschäftigen wir uns mit Backwaren, die zu lauen Grillabenden, leckeren Salaten und leichter Küche passen. Unserer Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Euch erwartet:

  • die Herstellung und vor allem das Formen verschiedener Teiglinge
  • verschiedene Techniken der Aufarbeitung
  • sanfte Aufarbeitung
  • finale Aufhübschung 🙂

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In gemütlicher Atmosphäre und kleinem Rahmen ( max. Teilnehmerzahl:5) bleibt ganz viel Zeit, um auszuprobieren, zu experimentieren und üben.

Der Kurs beginnt um 9.30 Uhr und endet, wenn alle glücklich und zufrieden sind.

Bringt bitte einen großen Stoffbeutel, eine Schürze und ganz viel Kreativität mit.

Kosten: 110,-€

Die Anmeldung erfolgt unter

Kontakt

Ich freue mich auf Euch !!!!!

Baguette rustique mit Sesam


Baguette… eine Königsklasse für sich und gar nicht so einfach in der Herstellung. Der Teig ist kein Problem, aber das Formen und das richtige Einschneiden bereiten den meisten Probleme.

In diesem Beitrag möchte ich euch auf eine etwas unkonventionelle Art zeigen, wie ihr sie ganz einfach formen könnt. 

Tipp

Anstatt Breadflour könnt ihr Ciabattamehl oder T65 verwenden und den Champagnerroggen durch Waldstaudenroggen oder Roggenvollkornmehl ersetzen.

Wer kein Schmand zur Hand hat, kann auch Frischkäse oder Quark nehmen.

Ihr könnt hellen oder schwarzen Sesam verwenden. Wer möchte, kann ihn vorher etwas anrösten, das bringt nochmal etwas mehr Aroma ins Baguette..

Autolyse

450 g Breadflour
50 g Champagnerroggen
350 g Wasser

Zutaten mischen und 2 Stunden im Kühlschrank quellen lassen.

Hauptteig

Autolyse
100 g ASG aus dem Kühlschrank
50 g Sesam
12 g Salz
5 g Flohsamenschalen
70 g Schmand
0,5 g Hefe

Zutaten zu einem homogenen Teig kneten und den Fenstertest zur Prüfung durchführen.

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Den Teig in eine geölte Wanne geben und nach 20 Minuten Ruhephase laminieren. Wie das funktioniert, seht ihr in meinem Videos

Den laminierten Teig wieder in die Wanne geben und 3 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. In dieser Zeit sollte er 3 Mal gestreckt und gefaltet werden. 

Anschließend 12 bis 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Am Backtag den Teig, wie im Video zu sehen, bearbeiten.

Die Teiglinge direkt auf ein mit Dauerbackfolie oder Backpapier ausgelegtes Lochblech setzen und mit Roggenmehl bemehlen. 

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Den Backofen mit Backstahl auf der untersten Schiene auf 250 Grad aufheizen. 

Nach 30 Minuten Stückgare die Teiglinge einschneiden. Dafür verwendet ihr eine Rasierklinge, die leicht gebogen ist. Ein langes Baguette sollte 5 Schnitte und ein kurzes 3 Schnitte aufweisen. Das ist uns aber piepsegal. 🙂

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Schneidet fast parallel zum Teigling ein und setzt den folgenden Schnitt mittig zum vorherigen. Ich hoffe, ihr könnt es auf dem Foto gut erkennen.

 

Nun werden sie mit Schwaden in den Backofen geschoben und 8 Minuten angebacken. Nach dieser Zeit den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und weitere 17 Minuten fertig backen.

Et` voila 🙂 wenn alles ohne Probleme gelaufen ist, sollten tolle Baguette aus eurem Ofen hüpfen. 

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Buttermilch Batard


Ein sommerleichtes aromatisches Brot ist ins Brotkörbchen gewandert. Diesmal habe ich komplett auf Sauerteig verzichtet und dafür mit sehr wenig Hefe gearbeitet.

Tipp

Das T55 lässt sich durch ein gutes Weizenmehl 550 ersetzen.

Autolyse

600 g T55
500 g Buttermilch

Zutaten mit den Händen locker mischen und 2 Stunden quellen lassen.

Hauptteig

Autolyse
14 g Salz
1,5 g Hefe

Alle Zutaten im mittleren Gang solange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Ob er optimal ausgeknetet ist, könnt ihr mit dem Fenstertest herausfinden.

Den Teig in eine geölte Wanne geben und 4 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Während dieser Zeit wird er 4 mal gestreckt und gefaltet.

Anschließend darf er 48 Stunden im Kühlschrank (8 Grad) weiter reifen und so sein volles Aroma entwickeln.

Backtag

Den Teig halbieren. Beide Hälften auf einer leicht bemehlten Arbeitsplatte rund wirken und 10 Minuten ruhen lassen. Der Teig lässt sich im kalten Zustand sehr gut formen, deshalb lasse ich ihn nicht akklimatisieren.

Anschließend folgt die finale Formgebung. Wie das funktioniert, habe ich in dem Beitrag Kamut Batard fotografisch für euch fest gehalten. Die Teiglinge werden nun in ein passendes Gärkörbchen gegeben oder in Bäckerleinen eingeschlagen. Es folgt eine Stückgare von 80 Minuten bei Raumtemperatur.

Den Backofen mit Backstahl auf der untersten Schiene rechtzeitig auf 280 Grad aufheizen.

Die Teiglinge nach eigenem Belieben einschneiden und mit Schwaden für 10 Minuten anbacken. Den Dampf nach dieser Zeit entweichen lassen und die Temperatur auf 200 Grad reduzieren. Weitere 30 Minuten fertig backen.

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Heraus kommt ein wunderbar leichtes Sommerbrot mit ganz viel Geschmack.

Auch als kleine Baguette macht der Teig eine gute Figur.

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Erdmandel-Kasten


Ich bin schockverliebt in diese Erdmandel.

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Die Erdmandel ist keine Nuss, sondern die Knolle des Erdmandelgrases. Schon seit dem ägyptischen Altertum wird sie für ihre ernährungsphysiologischen Eigenschaften geschätzt. Sie ist besonders ballaststoffreich und punktet durch ihren leicht süßen- nussigen Geschmack. Grund genug, das Mehl der Erdmandel einfach mal im Brot zu verarbeiten.

Tipp

Kastenform 25x11x7 cm

Mein Anstellgut habe ich einen Tag zuvor aufgefrischt. Wie ich ihn füttere könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen. Sauerteigbrot

Das Erdmandelmehl ist im Reformhaus oder Bioladen erhältlich.

Autolyse

300 g Emmervollkornmehl
200 g Weizenmehl 550
330 g Wasser
125 g ASG aus dem Kühlschrank

Zutaten locker mischen und 50 Minuten quellen lassen.

Quellstück

80 g Erdmandelmehl
80 g Wasser

Mehl und Wasser verrühren und ebenfalls 50 Minuten quellen lassen.

Hauptteig

Autolyse
Quellstück
13 g Salz
1 g Schisserhefe optional

Zutaten 4 Minuten im mittleren Gang kneten. Den Teig in eine geölte Wanne oder Schüssel geben und ein Mal strecken und falten. Wie das funktioniert, seht ihr in einem Video im folgenden Beitrag. Daniel Düsentrieb

Anschließend darf der Teig 30 Minuten ruhen, bevor er zu einem länglichen Laib geformt und in Saaten gewälzt wird.

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Den Laib in eine leicht geölte Kastenform geben und 3 bis 3,5 Stunden bei Raumtemperatur (23 Grad bei mir) reifen lassen.

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Den Backofen rechtzeitig auf 260 Grad vorheizen. Den Laib mittig einschneiden und mit Schwaden 10 Minuten anbacken. Anschließend den Dampf entweichen lassen, Temperatur auf 200 Grad reduzieren und weitere 40 Minuten fertig backen.

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Und nun heißt es genießen. Ich bin super begeistert von diesem herrlich nussigen Geschmack.

Pfälzer Brötchen


Am Sonntag fand unser erster Themenkurs „Brötchen backen“ statt. Valesa von Brotbackliebeundmehr und ich starteten mit unseren sehr interessierten und lieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine kleine Reise durch die Brötchenbackwelt. Wir haben Burger Buns, Ciabatta Brötchen, Saatenkrusties, Pfälzer Brötchen und Laugengebäck gebacken. Beim entspannten Flammkuchen schlemmen und Kuchen naschen blieb noch genügend Raum, um Fragen zu beantworten.
Lieben Dank der Familie Frey, dass wir wieder bei euch, in den wunderschönen Räumlichkeiten der Bischoffmühle, zu Gast sein durften. ❤
Deborah unsere liebste gute Seele, auch dir ein großes Dankeschön für deine Hilfe. Ohne dich, hätte ich noch mehr Hunger, Koffeinmangel und würde zu wenig trinken. 😘

Unser nächster Themenkurs
„Backen mit Urkorn“ findet am 27./28.7.2019 statt. Am 28.7. sind noch einige Plätze frei. Weitere Informationen findet ihr im Link ⤵️
https://brotbackliebeundmehr.com/2019/05/02/themenkurs-brot-backen-mit-urkorn/

Wir freuen uns auf euch
LG Valesa, Andrea und Deborah

Eines unserer Rezepte, die wir vorgestellt haben, waren die Pfälzer Brötchen. Auf vielfachen Wunsch habe ich nun endlich das Rezept für euch nieder geschrieben. Viel Spaß beim nachbacken wünsch ich euch.

Paté Fermentée

50 g Weizen 550
30 g Wasser
0,5 g Hefe
0,5 g Salz

Vorteig anrühren, 2 h bei Raumtemperatur und anschließend 24 bis 48 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.

Hauptteig

Paté Fermentée
400 g Weizen 550
260 g Wasser
8 g Salz
5 g Hefe

Zutaten 10 Minuten zu einem homogenen Teig kneten. In eine geölte Wanne geben und 2 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Anschließend 100 g schwere Teiglinge abstechen, rund schleifen (Siehe https://brotkoerbchen.blog/2019/04/20/stoertebekers/ ) und 45 bis 60 Minuten zur Stückgare stellen.

Ofen auf 240 Grad aufheizen, die Teiglinge einschneiden und mit Schwaden 10 Minuten anbacken. Temperatur auf 200 Grad reduzieren, Dampf entweichen lassen und weitere 10 bis 15 Minuten fertig backen.

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Guinness Batard


Batard heißt übersetzt schlicht und ergreifend Stangenbrot, hört sich aber irgendwie eleganter an. Dieses Brot ist trotz des 30 prozentigen Vollkornanteil sehr locker und leicht . Das Guinness Bier als Schüttflüssigkeit gibt ihm einen leichten karamelligen Geschmack. Alles in allem ein leckeres, luftig leichtes Stangenweißbrot. 🙂

Sauerteig

100 g Weizenmehl 550
100 g Wasser
10 g   Weizen- ASG

Zutaten verrühren und 12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Hauptteig

Sauerteig
350 g Ciabattamehl violett
150 g Kamut frisch gemahlen
330 g Guinness Bier
30 g   Wasser
10 g   Salz
1 g     Schisserhefe 🙂  (optional)

Zutaten, außer dem Wasser, insgesamt 15 Minuten im mittleren Gang kneten. Nach 8 Minuten das Wasser tröpfchenweise hinzufügen.

Den gut ausgekneteten Teig für 1,5 Stunden in eine geölte Wanne geben und alle 30 Minuten dehnen und falten.

Nach dieser Zeit wird der Teig in 3 Teile a 350 g geteilt und zu länglichen Laibern geformt, bemehlt und in Bäckerleinen eingeschlagen. Es folgt eine Stückgare von weiteren 1,5 Stunden. Siehe Anleitung Kamut Batard

Den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad aufheizen, die Laiber mittig längs mit Schmackes einschneiden und mit Schwaden für 10 Minuten anbacken. Dampf ablassen, Temperatur auf 210 Grad reduzieren und weitere 25 Minuten fertig backen.

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