Die Sahnigen


Neulich hatte ich etwas zu viel Sahne im Haus, die eigentlich für unser hausgemachtes Eis vorgesehen war. Na ja .. die kam dann kurzerhand in den Brötchenteig, die uns sehr gut schmeckten. Nachdem ich die Brötchen ohne Rezept vorstellte, kamen schon die ersten Anfragen.

Bitte schön .. hier ist es!

Rezept

Hauptteig

850 g Elsässer Brötchenmehl/ backstarkes Weizenmehl 550
150 g Champagnerroggen/ Roggenvollkornmehl
500 g Sahne
300 g Wasser
10 g Hefe
20 g Salz

Zutaten zu einem homogenen Teig kneten und in einer geölten Schüssel 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen.Während dieser Zeit 2x strecken und falten.

Anschließend 100 g schwere Teiglinge abstechen, rund wirken und 20 Minuten ruhen lassen.

rund gewirkte Teiglinge

Wer möchte, kann die Teiglinge länglich wirken. Ihr könnt sie aber auch rund gewirkt lassen. Das kann jeder entscheiden, wie er möchte.

wie man Teiglinge länglich wirkt, könnt ihr euch in einem Video unter dem Menüpunkt „Video“ anschauen

Die Teiglinge auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Lochblech setzen und 1,5 bis 2 Stunden reifen lassen. Bedenkt, dass es momentan sehr warm ist. Meine Raumtemperatur beträgt gerade 25 Grad. Die Reifezeit ist deutlich kürzer, als zum Beispiel im Winter.

Den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad aufheizen, die Teiglinge mittig einschneiden und mit Schwaden 8 Minuten anbacken. Nach dieser Zeit die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und weitere 15 Minuten fertig backen.

Teiglinge nach der zweistündigen Reifezeit
Teiglinge mit einer Rasierklinge mittig einschneiden.
Fertig 🙂
eine feine flauschige Krume und die Kruste schön rösch und knackig

Party Rolls


Ihr kennt sicherlich alle diese eine Situation. Als bekannte Hobbybäckerin im Freundeskreis ist man immer für die Gebäcke zu diversen Feiern und Partys zuständig. Manchmal kommt man da ganz schnell in die Bredouille, weil es dann ganz selbstverständlich und lapidar heißt “ Du kannst doch sicher noch schnell was Feines zum spontanen Grillabend backen.“ …..“Äääähm nein, kann ich eigentlich nicht, aber warte mal. Mir fällt da bestimmt noch was ein.“

Und so ist dieses Rezept geboren. 🙂

Tipp

Das Breadflour ist ersetzbar durch Ciabattamehl Tipo 0 violett, T55, ein backstarkes Weizenmehl 550 oder Elsässer Brötchenmehl.

Das Kürbiskernöl kann optional hinzu gefügt werden. Die Brötchen schmecken nussig fein aromatisch und bekommen eine leicht grünliche Farbe.

Wer zeitlich nicht so eingegrenzt ist, kann sie auch mit 1 g Hefe und Übernachtgare im Kühlschrank machen. Dafür lasst ihr den Teig 4 Stunden bei Raumtemperatur reifen und stellt ihn anschließend über Nacht in den Kühlschrank und verarbeitet ihn am nächsten Tag.

Hauptteig

250 g Breadflour
250 g Kamut 812/ hell
330 g Wasser
130 g Livieto Madre aus dem Kühlschrank
12 g Salz
5 g Hefe
10 g Kürbiskernöl (optional)

Zutaten zu einem homogenen Teig kneten. Fenstertest nicht vergessen.

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Den Teig 1,5 Stunden ruhen lassen. Währenddessen 2 mal stecken und falten.

Anschließend 40 bis 50 g schwere Teiglinge abstechen, rund wirken und in Saaten ( schwarzer und weißer Sesam, Eclats, Saatenmischung) wälzen. Die Saaten könnt ihr auch durch geriebenen Käse ersetzen oder laugen. Der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Teiglinge direkt auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Lochblech setzen.

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Die fertigen Teiglinge ruhen nun abgedeckt weitere 2 bis 2,5 Stunden je nach Raumtemperatur.

Wer sie laugen möchte, tut dies kurz vorm backen. Hierbei ist zu beachten, dass die Teiglinge gut verhautet sind. Anschließend mit Salz oder Sesam bestreuen.

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Den Backofen rechtzeig auf 240 Grad aufheizen. Die Teiglinge mit Schwaden 8 Minuten anbacken. Die Temperatur nach dieser Zeit auf 200 Grad reduzieren, den Dampf entweichen lassen und weitere 12 Minuten fertig backen.

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Ein Brotkörbchen voller kleiner Köstlichkeiten. Egal ob gelaugt, bekäst oder mit Saaten bestreut.

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Viel Vergnügen beim nachbacken. 🙂

Kamut – Laugegebäck new edition


Da habe ich wohl einen mittelschweren Fehler gemacht und mein vorheriges Kamut Laugengebäck gelöscht. Ich dachte, das backt eh keiner nach, da es keine Reaktionen darauf gab. Na ja … bei manchen „alten“ Rezepten denke ich eh .. OMG .. was hast du da getan? Heute würde ich es komplett anders machen. Man lernt immer wieder dazu und entwickelt sich weiter, auch beim backen.

Liebe Lara .. dieses Rezept ist nur für dich 🙂 leider ist es nicht das Original, da ich nur noch wusste, dass es ein Teil Kamut war. Aber ich hoffe, es schmeckt dir ebenfalls.

Tipp

Weizenmehl ist ersetzbar durch Ciabattamehl Tipo 0, Breadflour, T55 oder Elsässer Brötchenmehl

Ich benutze zum Laugen die Brezellauge von Häussler, da sie einfach in der Handhabung ist.

Kamut ist ersetzbar durch normales Weizenvollkornmehl, ist aber vom Geschmack her eher langweilig.

Autolyse

350 g Weizenmehl 550
150 g Kamutvollkornmehl
330 g Wasser
120 g Livieto Madre aus dem Kühlschrank
6 g Hefe

Zutaten mit der Hand mischen und 45 Minuten im Kühlschrank quellen lassen.

Hauptteig

Autolyseteig
12 g Salz
50 g Butter

Die Zutaten mit der Knetmaschine solange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Mit dem Fenstertest kontrollieren, ob der Teig richtig ausgeknetet ist.

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Den Teig 1,5 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen und während dieser Zeit 2 mal strecken und falten.

Anschließend 100 g schwere Teiglinge abstechen und diese rund wirken.

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10 Minuten ruhen lassen und nach Belieben weiter formen. Ich habe ein paar Teiglinge lang geformt, Kringel gemacht und einige einfach rund geformt gelassen.

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Es folgt eine einstündige Stückgare. Die Teiglinge sollten nicht abgedeckt werden. So kann die Oberfläche gut trocknen und die Lauge nicht in die Teiglinge eindringen.

Nun geht`s ans Laugen der Teiglinge. Dafür nutze ich am liebsten die Brezellauge von Häussler, die man einfach mit Wasser verdünnt.

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Die Teiglinge mit einer Schaumkelle in die vorbereitete Brezellauge geben und einige Sekunden darin baden lassen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Lochblech legen und nach Wunsch mit Saaten oder Salz bestreuen.

Den Backofen 30 Minuten auf 240 Grad aufheizen. Ich backe auf Backstahl in der untersten Schiene.

Die Teiglinge mit einer geölten Rasierklinge einschneiden und 8 Minuten mit Schwaden anbacken. Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren, den Dampf entweichen lassen und weitere 12 Minuten fertig backen.

Ciambella


Nach langer Abstinenz wurde es mal wieder Zeit für ein neues Rezept. Das unerwartet sonnig warme Aprilwetter hat mich eher in den Garten gezogen, anstatt in die Backstube. Dazu kam noch eine neue Arbeitsstelle, die mich herausgefordert hat. Alles in allem ein angenehm turbulenter April mit wunderbaren Begegnungen, schweißtreibender Arbeit und schönen Momenten.

Tipp

Das Hartweizenmehl kann durch ein Weizenvollkornmehl, wie Emmer, Kamut oder Dinkel ersetzt werden.

Das T55 ist ersetzbar durch Ciabattamehl Tipo 0 oder Breadflour.

Autolyse

440 g T55
60 g Hartweizenvollkornmehl
320 g Wasser

Mehl und Wasser kurz vermischen und 20 Minuten quellen lassen.

Hauptteig

Autolyse
60 g Joghurt
30 g Eclats
120 g Livieto Madre aus dem Kühlschrank
12 g Salz
5 g Hefe

Die Zutaten solange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Fenstertest nicht vergessen.

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Den Teig in eine geölte Schüssel geben und an einem warmen Ort, wie z.B. die Gärbox (25 Grad) 2 Stunden reifen lassen.

Nach dieser Zeit ist der Teig schön aufgegangen und bereit zur weiteren Verarbeitung.

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100 g schwere Teiglinge abstechen und rund schleifen. Nach Belieben zu länglichen oder runden Brötchen formen.

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Weitere 1,5 Stunden reifen lassen. Wer möchte, kann sie mit Saaten bestreuen.

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Den Backofen rechtzeitig auf 240 Grad aufheizen.

Die Teiglinge einschneiden und mit Schwaden 8 Minuten backen, Temperatur auf 200 Grad reduzieren, Dampf entweichen lassen und weitere 12 Minuten fertig backen.

Eine flauschige Krume und eine knusprig leichte Kruste laden zum sofortigen Verzehr ein. Noch lauwarm mit Kräuterbutter und Käse oder herrlich frischer, selbst gemachter Erdbeermarmelade .. es gibt kaum etwas leckerereres. 🙂

Sonnenweckle


Heute habe ich ein einfaches Brötchenrezept mit sehr wenig Hefe und Gelbweizenmehl  für euch. Mittlerweile gibt es Urkornmehl nicht nur in Form von Vollkornmehl, sondern auch als Typenmehl. Diese Brötchen bestehen aus Gelbweizenmehl Typ 550. Ein sehr feines Urkornmehl mit einem hohen Anteil an Carotinoid, was die schöne sonnengelbe Farbe erklärt.

Autolyse

500 g Gelbweizenmehl 550
330 g Wasser

Zutaten vermischen und 2 Stunden im Kühlschrank quellen lassen.

Hauptteig

Autolyseteig
2 g Hefe
10 g Salz

Den Teig solange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. Fenstertest nicht vergessen. Im Video zeige ich euch, wann der Teig ein stabiles Glutengerüst hat, um weiter verarbeitet zu werden.

Der Teig ruht 2 Stunden bei Raumtemperatur in einer geölten Schüssel. Während dieser Zeit wird er 2x gestreckt und gefaltet.

Anschließend ruht er 24 bis 36 Stunden im Kühlschrank.

Am Backtag

Den Teig aus dem Kühlschrank holen, 110 g schwere Teiglinge abstechen und rund wirken. 10 Minuten ruhen lassen und länglich wirken.

Die Teiglinge in ein Leinentuch einschlagen und 45 bis 60 Minuten reifen lassen. Währenddessen den Backofen auf 240 Grad aufheizen.

Kurz vorm backen die Teiglinge auf ein Lochblech oder Backblech setzen, mit etwas Mehl bestreuen und längs, mit Schmackes, einschneiden.

Die Teiglinge 8 Minuten mit Schwaden backen. Nach dieser Zeit die Temperatur auf 200 Grad reduzieren, den Schwaden ablassen und weitere 12 Minuten fertig backen. Ich backe grundsätzlich auf der untersten Schiene auf Backstahl.

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Eine herrlich knusprige Kruste und eine luftige sonnengelbe Krume machen das Frühstück zu einem kulinarischen Geschmackserlebnis.

Guten Appetit !!!

 

Salatinis


Ihr denkt jetzt vielleicht: “ Boah schon wieder Laugenbrezeln, davon gibt es doch schon so viele Rezepte im Netz!“ Ja, die gibt es tatsächlich, aber keines von mir. 🙂

Kurzer Text, langer Sinn. Sie schmecken durch den kleinen Teil Hartweizenvollkornmehl sehr fein. Noch lauwarm mit Butter genießen und euer Tag ist gerettet.

Tipp

Das Ciabattamehl kann durch T55 oder Breadflour ersetzt werden.

Wer kein Hartweizenvollkornmehl zur Hand hat, kann dieses durch ein Weizenvollkornmehl, wie Kamut, Emmer oder normales Weizenvollkorn getauscht werden.

Denkt aber bitte daran, dass sich der Geschmack und die Konsistenz des Teiges maßgeblich verändern kann.

Hauptteig

450 g Ciabattamehl Tipo 0 violett
50 g Hartweizenvollkornmehl
200 g Wasser
120 g Milch
100 g ASG aus dem Kühlschrank
50 g Butter
10 g Salz
8 g Hefe
5 g Flohsamenschalen

Zutaten 10 Minuten im mittleren Gang kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist. In eine geölte Schüssel geben und das erste Mal strecken und falten.

Der Teig ruht nun 2,5 Stunden bei Raumtemperatur, während dieser Zeit sollte er 2 weitere Male gestreckt und gefaltet werden. In welchem Abstand ihr das macht, ist völlig wurscht.

Anschließend werden 100 g schwere Teiglinge abgestochen und rund gewirkt. Nach einer 10 minütigen Ruhephase werden sie zu einem langen Strang (60 cm) geformt, der mittig etwas dicker sein sollte. Lasst die Teiglinge immer wieder entspannen, sonst reißt der Teig.

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Nun werden sie zu einer Brezel geformt.

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Es folgt eine Stückgare von 45 Minuten bei Raumtemperatur. Wer sie laugen möchte, lässt die Brezeln unabgedeckt reifen, damit der Teig etwas verhauten kann. Ihr könnt sie natürlich auch so backen. Hierfür deckt die Teiglinge bitte ab oder besprüht sie leicht mit Wasser und bestreut sie mit Sesam, Eclats oder Brezelsalz.

Bei mir wird heute gelaugt. Dazu benutze ich die Brezellauge von Häussler.

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Die Lauge wird im Verhältnis 1:10 verdünnt. Ich mische für meine Brezeln 100 ml Lauge mit 1 l kaltem klaren Wasser. Die verdünnte Lauge könnt ihr mehrmals nutzen und müsst sie nach dem ersten Gebrauch nicht gleich entsorgen.

Den Backofen auf 230 Grad aufheizen.

Nach den 45 Minuten Stockgare werden die Brezeln gelaugt. Denkt bitte an eure Sicherheit und zieht Handschuhe an. Die Teiglinge für ein paar Sekunden in die Lauge tauchen und mit einem Schöpflöffel wieder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Nun könnt ihr sie entweder mit Brezelsalz, weißem Sesam oder einer Saatenmischung bestreuen.

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Wiederum 30 Minuten ruhen lassen, bevor ihr sie im vorgeheizten Backofen bei 230 Grad für 15 bis 20 Minuten backt. Ich backe grundsätzlich auf der untersten Schiene auf Backstahl. Achtet darauf, dass eure Brezeln nicht zu dunkel werden. Jeder Ofen hat seine Eigenheiten.

Nach 17 Minuten sind meine Brezeln fertig gebacken und werden sofort mit etwas Butter genossen. Legger sach ich euch und das Innenleben sehr flauschig.

Frank`s – Wasserweckle


Hier ist mir doch tatsächlich ein Schlag gegen den morgentlichen Stress gelungen. Ideengeber war mein Herzkerschel. Ich fragte ihn, was ich denn für Brötchen backen sollte. Seine Antwort:
„Gaaaanz einfache Wasserweckle, wie ich sie von früher kenn.“ Nach meinem ersten Versuch mit 5 g Hefe und einer 5 stündigen Stock- und 1 stündigen Stückgare, waren meine Jungs richtig begeistert. Mein Sohn meinte nur:“ Mama, das sind die besten Weck, die du je gebacken hast.“ Puuuuh, welch Ehre und Lob von meinem ärgsten Kritiker. Hier nun meine einfache Version mit Übernachtgare ohne viel Schnick Schnack.

Hauptteig

400 g T55/ Weizen 550
50 g Kamutvollkorn/ Weizenvollkorn
50 g Waldstaudenroggen/ Roggenvollkornmehl
310 g Wasser
10 g Salz
4 g Hefe

Zutaten im mittleren Gang 6 Minuten kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist.Der Teig ist für meine Verhältnisse relativ fest, das soll aber so sein.

Den Teig in 90 g schwere Teiglinge abstechen, rund wirken, in Maismehl wälzen und direkt auf ein Backblech setzen.

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Deckt die Teiglinge mit einem Geschirrtuch ab, packt sie mit samt dem Backbleck in eine große Tüte und anschließend direkt in den Kühlschrank.

Dort ruhen sie jetzt bei 8 Grad für 16 bis 24 Stunden. Falls euer Kühlschrank kälter ist, als die angegebene Temperatur, lasst den Teig 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen.

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Die Teiglinge dürfen nun den Kühlschrank verlassen und in der Zeit, in der euer Backofen auf 240 Grad aufheizt, akklimatisieren. (ca. 30 Minuten)

Mit Wasser bespühen und Saaten oder Käse bestreuen oder einfach nur etwas bemehlen. Die Teiglinge nach Belieben einschneiden.

Die Wasserweckle 8 Minuten mit Schwaden anbacken. Anschließend den Dampf entweichen lassen und weitere 10 bis 12 Minuten bei 200 Grad fertig backen.

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Sie sind super lecker, schön fluffig und haben eine schöne rösche Kruste.

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So einfach kann es gehen.

Eclat- Stängelin


Zu meinem ersten Backkurs habe ich diese Hörnchen gebacken und mit verschiedenen Dips gereicht. Sie kamen so gut an, dass ich mich dazu entschieden habe, das Rezept zu veröffentlichen. Die Menge könnt ihr natürlich halbieren, da am Ende 36 dieser köstlichen Stängelchen entstehen.

Tipp

Anstatt des Elsässer Brötchenmehl könnt ihr T55, Breadflour, Manitoba, Ciabattamehl  oder ein gutes Weizenmehl 550 verwenden.

Das Kamut kann durch Emmervollkornmehl oder ein anderes Weizenvollkornmehl ersetzt werden.

Wer es etwas malziger mag, kann einen Teil der Schüttflüssigkeit durch dunkles Bier ersetzen

Hauptteig

1000 g Elsässer Brötchenmehl
500 g Kamutvollkornmehl
100 g Eclats
1100 g Wasser
17 g Salz
3 g Hefe

Alle Zutaten im mittleren Gang 12 Minuten kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Den Teig in eine geölte Wanne geben, die am Ende auch in euren Kühlschrank passt. Den Teig 3 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen. Während dieser Zeit 2x strecken und falten. Anschließend 24 Stunden im 8 Grad kalten Kühlschrank weiter reifen lassen.

Backtag

Den Teig in 4 a 680 g schwere Teiglinge teilen und rund wirken, 10 Minuten entspannen lassen.

Anschließend jeden Teigling zu einem runden Fladen ausrollen und mit einem Pizzaroller in 8 große Teile teilen.

Danach rollt ihr die einzelnen Stücke von der Basis her auf und setzt sie auf eine mit Backpapier ausgelegtes Lochblech.

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Anschließend ruhen die Teiglinge weitere 60 Minuten bei Raumtemperatur. Vorm backen werden sie mit Wasser besprüht oder bepinselt und mit Eclats oder anderen Saaten bestreut.

Den Backofen rechtzeitig auf 240 Grad aufheizen, die Teiglinge mit Schwaden für 10 Minuten anbacken. Nach dieser Zeit den Dampf entweichen lassen, die Temperatur auf 190 Grad reduzieren und weitere 12 Minuten backen.

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Milkies


Diese Brötchen habe ich nun mehrfach gebacken und bin ganz begeistert. Eigentlich sind sie aus der Not entstanden, da ich mal wieder Spätdienst und weder Brot noch Brötchen im Angebot hatte. Es mussten also schnelle Brötchen her. Diesmal bin ich einen anderen Weg gegangen. Ich habe die Stockgare verkürzt und die Stückgare verlängert. Das Ergebnis hat mich echt überzeugt. Sie sind super fluffig und locker, trotz der wenigen Hefe.

Tipp

Anstatt des T55 könnt ihr ein gutes Weizenmehl 550 oder Ciabattamehl verwenden.

Hauptteig

500 g T55
330 g Milch
150 g Livieto Madre aus dem Kühlschrank
70 g Schmand
13 g Salz
5 g Hefe

Alle Zutaten mindestens 8 Minuten kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Diesen in eine geölte Schüssel geben, 1 Stunde bei Raumtemperatur reifen lassen und alle 20 Minuten strecken und falten.

120 g schwere Teiglinge abstechen, rund wirken ( Siehe Video Störtebekers ) und direkt auf ein Lochbech mit Backpapier setzen.

Die Teiglinge etwas mit Wasser oder Glanzstreiche bestreichen und mit Käse oder Saaten bestreuen. Ich habe als Topping Parmesan und Cheddarkäse gewählt.

Es folgt eine Stückgare von 3 Stunden bei Raumtemperatur. Bei mir waren es 24 Grad in der Backstube. Bei einer „normalen RT“ von 20 Grad verlängert sich die Stückgare um 30 Minuten.

Den Backofen auf 260 Grad aufheizen und die Teiglinge 7 Minuten mit Schwaden anbacken. Nach dieser Zeit wird die Temperatur auf 200 Grad reduziert, der Dampf abgelassen und weitere 10 Minuten gebacken. Die letzten 5 Minuten werden die Brötchen bei 180 Grad fertig gebacken.

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Einfacher und leckerer geht fast nicht. 🙂

Dinkel Lauge Kringel


Es wurde mal wieder Zeit für Laugegebäck. Diesmal habe ich mich für Dinkelmehl entschieden. Die Bagel oder Kringel schmecken durch das Erdmandelmehl leicht nussig und trocknen durch das eingebaute Quellstück nicht so schnell aus. Ich mag sie am liebsten nur mit Butter bestrichen.

Vorteig, Autolyseteig und Quellstück werden zeitgleich angesetzt.

Vorteig

65 g Livieto Madre
65 g Weizen 550
30 g Wasser

Zutaten miteinander verkneten und solange reifen lassen, bis sich die Livieto Madre verdoppelt hat.

Autolyse

500 g Dinkelmehl 630
325 g Wasser

Mehl und Wasser locker per Hand vermischen und so lange quellen lassen, bis die Livieto Madre/Vorteig fertig gereift ist.

Quellstück

40 g Hirseflocken
40 g Erdmandelmehl
80 g Wasser

Alle Zutaten mischen und ebenfalls so lange quellen lassen, bis die LM reif ist.

Hauptteig

Vorteig
Autolyse
Quellstück
13 g Salz
4 g Hefe

Zutaten 4 Minuten kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist, der sich vom Schüsselrand löst.

Den Teig in eine geölte Schüssel oder Wanne geben und 2 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Während dieser Zeit wird er 3 mal gestreckt und gefaltet.

Anschließend 130 g schwere Teiglinge abstechen, rund wirken  ( Siehe Video Störtebekers ) und 10 Minuten ruhen lassen.

Jetzt wird das Loch in den Teigling gebohrt, damit der Dinkel Kringel auch ein Kringel wird. 🙂 Zum besseren Verständnis habe ich wieder mal ein Video gedreht.

Die fertig gebohrten Teiglinge dürfen nun 10 Minuten ruhen, bevor sie gelaugt werden. Zum laugen benutze ich die Lauge von Häussler. Sie wird einfach 1:10 gemischt und man kann direkt loslaugen.

Auch davon habe ich ein Video gedreht.

Die fertig gelaugten Teigkringel kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Lochblech.

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Ihr könnt sie nun nach Herzenslust mit Saaten, Käse oder Salz bestreuen.

Es folgt eine Ruhezeit von 30 Minuten.

Den Backofen rechtzeitig auf 260 Grad aufheizen. Die Teiglinge ohne Schwaden 5 Minuten anbacken, Temperatur nach dieser Zeit auf 200 Grad reduzieren und 10 Minuten backen. Die letzten 7 Minuten werden sie bei 180 Grad fertig gebacken.

Ich backe auf Backstahl auf der untersten Schiene.

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