Emilia´s Ciabattini

Feine Brötchen … mal wieder 🙂 Ich liebe einfach diese einfachen Brötchen in all ihren Variationen. Diesmal habe ich das Emilia Tipo 2 von Bongu verwendet und ein Quellstück/ Porridge mit Hafervollkornflocken eingebaut, die mir meine lieben Arbeitskolleginnen mit den Worten in die Hand drückten“ die kannst du doch sicher verbacken“… klar kann ich !!! Super aromatisch .. locker flockig und richtig schön knusper. Das sie furchtbar lecker sind, muss ich nicht unbedingt großartig erwähnen.

Tipp

Wer die Brötchen mit Übernachtgare backen möchte, reduziert die Hefe auf 1 g oder lässt sie bei triebstarker Lievito Madre ganz weg. Der Teig sollte nach den 3 Stunden Reifezeit mit Dehnen und Falten in den Kühlschrank gestellt werden. Am nächsten Morgen, wie im Video zu sehen fortfahren und vor dem Backen 1 Stunde ruhen lassen.

Rezept

Quellstück

50 g Hafervollkornflocken
140 g Milch

Heiße Milch über die Haferflocken gießen, umrühren und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.

Hauptteig

Quellstück
500 g Emilia Tipo 2
330 g Wasser
100 g Lievito Madre
13 g Salz
5 g Hefe

Zutaten zu einem homogenen Teig kneten, Fenstertest nicht vergessen und in eine geölte Wanne geben. 3 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen und während dieser Zeit 3x dehnen und falten.

Anschließend werden die Teiglinge, wie im Video zu sehen, abgestochen. Bemehlt eure Arbeitsfläche mit Maismehl, da bleibt nix kleben.

Die Teiglinge ruhen nun 1 Stunde auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Lochblech.

Den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad aufheizen. Die Teiglinge mit Schwaden auf der untersten Schiene für 10 Minuten anbacken. Anschließend die Temperatur auf 200 Grad reduzieren, den Dampf entweichen lassen und weitere 12 Minuten fertig backen.

Ihr hört eine krachende Kruste und seht eine feine flauschige Krume. Ich liebe diese Art Brötchen zu backen, wenig Aufwand, maximaler Genuss.

Seelen- Italy Style

Seelen oder auch Briegel … typisch schwäbisch oder auch nicht. 🙂 Ich liebe diese Art Brötchen, die man nicht großartig formen oder bearbeiten muss. Der „Seelenteig“ wird einfach mit den Handballen auf feuchter Arbeitsfläche abgeteilt. So entstehen unförmig – längliche Teiglinge. Keines sieht gleich aus, aber alle schmecken gleich lecker und sind super fluffig und knusprig.

Tipp

Das Dinkelvollkorn könnt ihr gegen ein beliebiges Weizenvollkorn ersetzen, wie z.B. Kamutvollkorn, Emmervollkorn oder Weizenvollkorn.

Wer keine Hefe, sondern Sauerteig benutzen möchte, nimmt entweder 100 bis 120 g Livieto Madre (einen Tag zuvor aufgefrischt) oder 100 g Sauerteigstarter /ASG aus dem Kühlschrank (einen Tag zuvor aufgefrischt).

REZEPT

Autolyse

420 g Weizenmehl 550/ Breadflour/ Ciabattamehl Tipo 0
80 g Dinkelvollkornmehl
350 g Wasser
2 g Hefe (frisch)

Zutaten locker mit der Hand mischen und 20 Minuten quellen lassen.

Hauptteig

Autolyseteig
50 g Wasser
10 g Salz
20 g Olivenöl

Autolyseteig und Salz kneten, das Wasser schluckweise hinzu geben und so lange kneten, bis es vollständig aufgenommen wurde. Anschließend das Olivenöl dazugeben und solange kneten, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Den Teig in eine geölte Wanne geben und 30 Minuten ruhen lassen.

Obligatorischen Fenstertest nicht vergessen!

Während sich euer Teig ausruhen darf, bereitet ihr 60 g klein geschnittene getrocknete Tomaten vor. Ihr könnt in Olivenöl eingelegte Tomaten nutzen oder die Kirschtomaten von http://www.bongu.de

Nach der 30minütigen Ruhepause wird der Teig laminiert und die Tomaten eingearbeitet.

Anschließend folgt eine Reifezeit von 4 bis 5 Stunden an einem warmen Ort. Während dieser Zeit sollte der Teig, wie im Video zu sehen, 2x gedehnt und gefaltet werden.

Wenn sich euer Teig mindestens verdoppelt hat, darf er für 12 bis 24 Stunden im Kühlschrank weiter reifen. Ob er jetzt 11 oder 25 Stunden dort auf euch wartet, ist ziemlich wurscht. Während einer kalten Gare seid ihr, was das Backen betrifft, recht flexibel.

Nach der kalten Gare sollte euer Teig schön aufgegangen sein.

Nach 24 Stunden Reifezeit im Kühlschrank

Nun wird es höchste Zeit, ihn weiter zu verarbeiten. Wie das genau funktioniert, zeige ich euch im folgenden Video.

Die Teiglinge, wenn gewollt, mit Saaten bestreuen und den Backofen mit Backstahl auf der untersten Schiene auf 240 Grad aufheizen.

Die Teiglinge mit ordentlich Dampf/ Schwaden in den Backofen schießen und 10 Minuten anbacken.

Kurzer Blick in den Ofen nach 15 Minuten .. sieht vielversprechend aus 🙂

Anschließend die Temperatur auf 200 Grad reduzieren und weitere 12 Minuten fertig backen.

Es ist vollbracht!

Poppy- feine Mohnbrötchen

Was soll ich bloß wieder als Einleitung für stinknormale, aber besonders leckere Mohnbrötchen schreiben? Ich bewundere Blogger, die ewig lange Texte verfassen können, da bin ich leider talentfrei. Dass meine Mohnsemmeln mega schmecken, eine krosse Kruste haben und ein fluffiges Innenleben, muss ich nicht extra erwähnen, sonst würde ich sie nicht verbloggen. 😛

Tipp

Roggenvollkornmehl kann gerne durch Waldstaudenroggen, Champagnerroggen oder Lichtkornroggen ersetzt werden.

Wer die Brötchen über Nacht reifen lassen möchte, kann die Hefe auf 1 g reduzieren. Dafür lasst ihr den Teig nach dem Kneten erstmal 4 bis 6 Stunden anspringen und stellt ihn anschließend in den Kühlschrank bei 8 Grad. Am nächsten Morgen ab „Schritt Teiglinge rund wirken“ weiter verfahren.

Meinen Sauerteigstarter habe ich 2 Tage zuvor aufgefrischt.

REZEPT

Hauptteig

450 g Weizenmehl 550/ Tipo 0/ Breadflour
50 g Roggenvollkornmehl
260 g Wasser
70 g griechischer Joghurt
100 g Sauerteigstarter/ ASG aus dem Kühlschrank
10 g Mohn
12 g Salz
5 g Hefe

Zutaten zu einem homogenen Teig kneten (Fenstertest nicht vergessen) und in eine leicht geölte Wanne geben.

Fenstertest

Den Teig an einem warmen Ort reifen lassen.

Nach 1,5 Stunden 100 g schwere Teiglinge abstechen, rund wirken und 10 Minuten entspannen lassen.

Wer längliche Brötchen backen möchte, formt sie nach der Entspannung wie folgt.

Die Teiglinge entspannen lassen, mit Wasser besprühen und in Mohn wälzen. Direkt auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie ausgelegtes Lochblech setzen.

Nach einer Gesamtreifezeit von 4 Stunden sind meine Teiglinge bereit, gebacken zu werden. Im Video seht ihr, dass beim Fingertest/ Drucktest die Delle nur noch recht langsam zurück springt.

Den Backofen solltet ihr rechtzeitig auf 240 Grad aufheizen. Die Teiglinge ca. 0,5 cm tief einschneiden und mit viel Schwaden/Dampf in den Backofen schießen. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 200 Grad reduzieren und weitere 12 Minuten fertig backen.

Ich backe generell auf der untersten Schiene auf Backstahl.