Nussliebe

Wer mich kennt, weiß das ich ein großer Nussliebhaber bin. Ob in Schokolade, Kuchen oder im Brot, ich liebe es. Dieses Brot habe ich mit karamellisierten und in Balsamico eingekochten Nüssen voll gepackt. Die Idee, die Nüsse zu karamellisieren stammt leider nicht von mir. Ich hab sie auf dem Blog „Mehlstaub und Ofenduft“ entdeckt und musste sie einfach übernehmen. Das Brot habe ich in 500 ml Sturzgläser gebacken, die vorher leicht mit Rapsöl bestrichen und Semmelbrösel bestreut werden.

Vorteig 1

50 g Weizen 550
50 g Wasser
2 g   Hefe

Vorteig 2

50 g Waldstaudenroggen
50 g Wasser
10 g Roggen ASG

Beide Vorteige reifen 12 bis 16 h bei Raumtemperatur.

Quellstück

250 g Nussmischung
3 EL  dunkler Balsamico
1 EL  Zucker

Die Nüsse in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten, den Balsamico dazugeben und etwas einkochen. Danach den Zucker darüber streuen und karamellisieren lassen. Abkühlen lassen.

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Hauptteig

Vorteig 1
Vorteig 2
Quellstück
100 g Waldstaudenroggen
50 g   Weizen 550
125 g Wasser
35 g   Malzstück
5 g     Salz

Alle Zutaten, außer den Nüssen, im langsamen Gang 5 Minuten miteinander verkneten. Danach die Nüsse dazu geben und 1 weitere Minute langsam unterkneten. Den Teig in 4 Teiglinge a 200 g abstechen und mit nassen Händen formen. In die vorbereiteten Gläser füllen und etwas nach unten drücken. Bei 25 Grad 2 Stunden reifen lassen. Der Teig sollte sich nach dieser Zeit deutlich vergrößert haben.

Den Ofen auf 230 Grad aufheizen. Die Gläser auf ein Gitterrost in der untersten Schiene stellen und für 10 Minuten anbacken. Die Temperatur auf 210 Grad reduzieren und weitere 50 Minuten fertig backen. Zum Ende hin habe ich die Gläser mit Alufolie abgedeckt, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird.

Ich habe das Brot nicht in Gläsern gebacken, um es einzuwecken. Ich finde die runde Form für dieses Brot einfach sehr passend. Und da ich und wahrscheinlich auch die meisten von euch keine Pollerformen besitzen, habe ich es kurzerhand in Gläsern gebacken.

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Rotkorntoast

Modifizierte Version!

Nicht nur Kinder lieben es. Frisch getoastetes Brot nur mit Butter oder als Sandwich lecker belegt. Mit diesem Rezept backst du ein einfaches und bekömmliches Toastbrot, dass zur Hälfte aus Vollkornmehl besteht. Es schmeckt bedeutend besser, als das labbrige Toastbrot aus dem Supermarkt und ist zudem noch gesünder.

Tipp

Das Ruchmehl kann durch Weizenmehl 1050 getauscht werden. Hierbei müsst ihr aber unbedingt die Schüttflüssigkeit reduzieren.

Hauptteig

300 g Rotkornweizenvollkornmehl
300 g Ruchmehl
200 g Milch
200 g Wasser
200 g Livieto Madre aus dem Kühlschrank
140 g Kartoffelstampf aus festkochenden Kartoffeln
60 g Butter
16 g Salz
5 g Hefe

Alle Zutaten 6 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten. Den Teig in eine geölte Schüssel geben und 2 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. In dieser Zeit wird er 2x gestreckt und gefaltet.

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Der Teig wird in 4 a 355 g schwere Teiglinge abgestochen und rund gewirkt. 10 Minuten entspannen lassen.

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Danach werden die Teiglinge, wie in Videos unter „Toastbrot formen“ zu sehen, aufgearbeitet und in die Kastenform gesetzt.

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Der Teig ruht 1 Stunde und 45 Minuten bei Raumtemperatur und klettert schon fast über den Rand der Kastenform.

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Nun aber schnell in den Backofen. Den Laib habe ich noch mit Wasser besprüht und Eclats bestreut.

Den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad vorheizen. Die Kastenform in den Backofen stellen und 10 Minuten mit Schwaden anbacken. Die Temperatur auf 200 Grad reduzieren, den Dampf entweichen lassen und weitere 40 Minuten backen.

Eine schöne flauschige Krume lädt sofort zum naschen und probieren ein.

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Viel Spaß beim nachbacken.

Knobistangerl

Heute habe ich Knoblauchstangen im Brotkörbchen. Den Knoblauch habe ich vorher geröstet, wodurch er einen leicht nussigen und süßlichen Geschmack erhält. In den Stangerln kommt er ganz dezent durch und ist nicht so aufdringlich. Dazu einen gebackenen Schafskäse und ich bin im siebten Himmel. Der Teig lässt sich gut händeln und ist besonders für Backanfänger geeignet.

Knoblauch rösten

Bevor ich den Teig für die Baguette ansetze, habe  ich Knoblauch geröstet. Dazu nehmt ihr einen ganzen Knoblauch und schneidet die Knolle an der Spitze so, dass die Zehen sichtbar werden. Gebt ihn in eine feuerfeste Form, beträufelt ihn mit Olivenöl und röstet ihn im Backofen bei 200 Grad bis er leicht bräunlich und weich ist.

Hauptteig

250 g Ciabattamehl Tipo 0 /alternativ Weizenmehl 550
250 g Ruchmehl
260 g dunkles Bier
100 g Wasser
100 g Lievito Madre aus dem Kühlschrank
5 g     Olivenöl
2 g     Hefe
11 g   Salz
1 bis 2 Knoblauchzehen klein geschnitten

Alle Zutaten 12 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit miteinander verkneten und in eine geölte Wanne geben. Bei Raumtemperatur 2 Stunden anspringen lassen, bevor er in den Kühlschrank wandert.

Dort ruht er 12 bis 24 Stunden.

Am Backtag

Teig aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Minuten akklimatisieren lassen. In 240 g schwere Teiglinge abstechen, rund wirken und für 10 Minuten entspannen lassen.

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Die Teiglinge zu länglichen Laibern formen, bemehlen, in ein Leinentuch einschlagen und für weitere 90 Minuten ruhen lassen.

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Nach dieser Zeit gebt ihr die Teiglinge mit Hilfe einer Kippdiele auf Backpapier, bemehlt sie und schneidet sie mehrmals schräg ein.

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Heizt den Backofen rechtzeitig auf 250 Grad vor. Die Stangen mit schwaden in den Backofen schießen und für 10 Minuten anbacken, bevor ihr den Dampf wieder ablasst und die Temperatur auf 220 Grad reduziert. Weitere 20 Minuten fertig backen.

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Beigel

Heute habe ich meine Anstellgüter (kann man das so schreiben?) gefüttert. Dabei sind Reste übrig geblieben, die ich nicht fort schmeißen wollte. Kurzerhand habe ich Bagel gebacken. Hier kommt mein Rezept ohne große Worte.

Hauptteig

300 g Weizenmehl 550
100 g Dinkelvollkornmehl
115 g Lievito Madre aus dem Kühlschrank
270 g Wasser
10 g Salz
2 g Hefe

Die Zutaten mindestens 10 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit miteinander verkneten. Fenstertest nicht vergessen. Den Teig in eine geölte Schüssel geben.

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3 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Während dieser Zeit 3x dehnen und falten.

80 g schwerer Teiglinge abstechen, rund wirken und 10 Minuten entspannen lassen.

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Nun mit einem bemehlten Rundholz in die Mitte der Teiglinge ein Loch bohren und mit den Fingern vorsichtig auseinander ziehen.

Abgedeckt bei Raumtemperatur ca. 45 Minuten ruhen lassen. Um Gewissheit zu erhalten, ob die Teiglinge bereit zur Weiterverarbeitung sind, legt sie in eine Schüssel mit kaltem Wasser. Wenn sie reif sind, schwimmen sie oben. 

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Wenn das der Fall ist, heizt euren Backofen auf 220 Grad auf und bringt in einem großen Topf Wasser zum kochen.

Wenn das Wasser leicht köchelt, werden die Teiglinge vorsichtig ins Wasser gegeben und 30 Sekunden von jeder Seite gekocht.

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Mit der Schaumkelle die fertigen Teiglinge auf ein mit Dauerbackfolie ausgelegtes Lochblech legen und mit Sesam bestreuen.

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In den heißen Backofen schieben und 15 bis 18 Minuten goldbraun backen.

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Party Konfekt (Kleine Scheisserchen)

Einen Grund zum feiern, findet man irgendwie immer. Egal ob Geburtstag, Fasching, Ostern oder ..oder ..oder. Dieses Konfekt kommt auf jeder Feier gut an. Das Rezept ist sehr anfängerfreundlich, da man die Teiglinge weder rund wirken, noch andere komplizierte Dinge mit ihnen anstellen muss.

Hauptteig

200 g Weizenmehl 405
50 g Kamut Vollkorn
50 g Lievito Madre aus dem Kühlschrank
190 g Milch
6 g Salz
20 g Butter
4 g Hefe

Belag

Saaten zum bestreuen der Teiglinge

oder

10 g Sesamöl
30 g Leinöl
5 g Weizenmehl
2 g Salz
1/4 TL Paprikapulver
Msp. Cayennepfeffer

Zum Bestreichen der Teiglinge vermischt ihr die oben genannten Zutaten.

Alle Zutaten vom Hauptteig solange miteinander verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Wer eine Gärbox hat, kann den Teig 3 Stunden bei 25 Grad reifen lassen. Wer ihn bei Raumtemperatur reifen lassen möchte, sollte eine halbe Stunde Reifezeit mehr einplanen.

Ihr könnt den Teig auch einen Tag vorm Backtag vorbereiten. Hier könnt ihr die Hefe auf die Hälfte reduzieren. Den Teig 2 Stunden bei Raumtemperatur anspringen lassen und dann in den Kühlschrank stellen. Am Backtag 30 Minuten akklimatisieren lassen, die Teiglinge abstechen und weitere 2 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen, bevor sie gebacken werden.

Gebt den Teig nun auf ein mit Mehl bestreutes Stück Backpapier und tupft ihn vorsichtig auseinander, bitte nicht ausrollen.

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Den Teigfladen einfach mit der Teigkarte in beliebig große Stücke abstechen und auf dem Backpapier verteilen.

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Jetzt könnt ihr euer Phantasie freien Lauf lassen und sie nach Herzenslust entweder mit der Ölmischung bestreichen oder mit Saaten bestreuen, auch Käse passt ganz wunderbar als Belag. Ich habe die Ölmischung gewählt und die Teiglinge noch mit Pfeffer as der Mühle bestreut.

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jetzt dürfen die Winzlinge noch mal 45 ruhen, bevor sie mit schwaden bei 240 Grad für 5 Minuten angebacken werden. Den Dampf ablassen und die Temperatur auf 210 Grad reduzieren und weitere 10 Minuten backen.

Butter Croissant

Ich bin euch noch ein Rezept schuldig. Heute habe ich es endlich geschafft es auf`s Papier bzw. in den Blog zu bringen. Nehmt euch unbedingt einen Tag Zeit und achtet darauf, dass ihr alleine Zuhause seid, damit ihr die Croissant in Ruhe genießen könnt.

Modifizierte Version

Hauptteig

500 g Manitoba T55 Gruau
330 g Milch (direkt aus dem Kühlschrank)
50 g Puderzucker
10 g Hefe/ 5 g Hefe bei Übernachtgare im Kühlschrank
5 g Salz
250 200 g Butter (mit 83% Fettanteil direkt aus dem Kühlschrank

Alle Zutaten, außer die Butter 15 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit miteinander verkneten. Danach den Teig zu einem Fladen formen und sofort für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Nun rollt ihr die Butter in Backpapier aus. Die Platte sollte eine Größe von 20×30 cm betragen. Diese kommt ebenfalls für 30 Minuten in den Kühlschrank.

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Die Butter und den Teig aus dem Kühlschrank holen. Der Teig wird nun so groß ausgerollt, dass er die doppelte Größe der Butterplatte hat.

Die Butter wird auf eine Hälfte des ausgerollten Teiges gelegt und mit der anderen Hälfte zu gedeckt. Danach darf er 30 Minuten im Kühlschrank ruhen.

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Der Teig wird jetzt das erste Mal touriert. Dafür rollt ihr ihn immer zur länglichen Seite behutsam auf eine Größe von 60×30. Jeweils ein Drittel vom Rand zur Mitte hin umschlagen, sodass der Teig 3 Schichten aufweist.

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Der Teig wird für 45 Minuten im Kühlschrank geparkt.

Dieses Tourieren des Teiges wiederholt ihr nun insgesamt 3 mal mit jeweils 45 Minuten Ruhepause im Kühlschrank. Bitte unbedingt die Ruhezeiten einhalten, sonst wird euch die Butter im Teig zu schmierig. Achtet unbedingt auf ein exaktes arbeiten.

Den fertig tourierten Teig wieder auf eine Größe von 60×30 cm ausrollen und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Anschließend mit dem Pizzaroller Dreiecke schneiden. Tatsächlich messe ich die Teiglinge vorm zurechtschneiden mit dem Maßband ab. 🙂

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Nun werden die Teiglinge an der Basis leicht eingekerbt, straff eingerollt und auf Backpapier geparkt. Unbedingt in eine Plastiktüte geben, damit euch der Teig nicht austrocknet.

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Den Backofen mit Backstahl auf der untersten Schiene rechtzeitig auf 200 Grad aufheizen.

Nach 2,5 bis 3 Stunden Ruhezeit bei Raumtemperatur bestreicht ihr die Teiglinge mit einer Eigelb Wasser Mischung (mit einer Prise Zucker und Salz).

Ich habe sie beim letzten Backen mit Sahne bestrichen und war positiv überrascht.

Nun gebt ihr sie mit ein wenig Schwaden für 18 bis 20 Minuten in den Backofen. Behaltet sie während dem backen unbedingt im Auge, damit sie nicht zu dunkel werden. Die fertigen Croissant sollten kräftig braun und glänzend aus dem Backofen geholt werden.

Für Sylvia 🙂

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Croissant nach modifizierter Version. Ihr seht, die Krume ist deutlich luftiger.

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Und nun verschanzt euch in ein verstecktes Eck und genießt euer Tageswerk.

„Dasda“ Mischbrot

Bevor ich irgendwas zu diesem Brot schreibe, muss ich mich für diesen Namen entschuldigen. Ich konnte ihn mir aber beim besten Willen nicht verkneifen. Seht es nicht als Provokation, sondern eher als eine Hommage an den berühmtesten Brotnamen Deutschlands.
Beim durchschauen meiner Rezepte habe ich mit erschrecken fest gestellt, dass ich kein einziges Mischbrotrezept auf Lager habe. Natürlich geht das so gar nicht. Also hab ich mich an die Arbeit gemacht und das ist dabei raus gekommen.

Sauerteig

100 g Roggenmehl 1150
50 g   Schwarzroggen
150 g Wasser
15 g   ASG

Zutaten vermischen und 12 bis 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Quellstück

40 g Altbrot vorher geröstet
40 g Wasser
1 g    Hefe

Zutaten miteinander vermischen und 12 bis 16 Stunden quellen lassen.

Hauptteig

Sauerteig
Quellstück
260 g Roggenmehl 1150
150 g Weizenmehl 550
100 g Ruchmehl (wahlweise Weizen 1050)
240 g Wasser
60 g   Schwarzbier
11 g   Salz
4 g     Hefe
2 g     Schabzigerklee

Alle Zutaten für 2 Minuten langsam miteinander verkneten, danach weitere 4 Minuten im mittleren Gang.
Den Teig zu einem länglichen Laib formen, bemehlen und 2 Stunden bei Raumtemperatur im mit Rapsöl eingeölten Holzbackrahmen reifen lassen.

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Den Ofen mit Backstahl auf der untersten Schiene rechtzeitig auf 250 Grad vorheizen. Den Laib einschneiden, mit schwaden in den Ofen schießen und 15 Minuten backen. Den Dampf nach dieser Zeit ablassen und weitere 70 Minuten bei 210 Grad fertig backen.

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Müritzer

Meine Reise zum fluffigen Brötchen geht weiter. Heute habe ich Brötchen im Brotkörbchen, die trotz ihres Vollkornanteil richtig fluffig geworden sind. Die Kruste ist knusper und zu allem Elend schmecken sie auch noch richtig lecker.

240 g Lievito Madre am Vortag aufgefrischt
250 g Weizen 405
70 g   Weizenvollkorn
50 g   T80
60 g   Semola rimacinata di grano duro
320 g Wasser
11 g   Salz
5 g     Hefe
5 g     Backmalz aktiv

Zutaten miteinander verkneten und 90 Minuten bei 30 Grad reifen lassen oder 120 Minuten bei Raumtemperatur.

100 g schwere Teiglinge abstechen, rund wirken und auf Backpapier setzen, wo sie weitere 45 Minuten ruhen dürfen.

Die Teiglinge mittig einschneiden und mit schwaden in den auf 240 Grad vorgeheizten Backofen geben. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 220 Grad reduzieren, den Dampf ablassen und weitere 8 bis 10 Minuten fertig backen.

Speedy

 

Ihr kennt das sicher alle. Man wird unerwartet zum grillen eingeladen und gebeten, ein Brot bei zu steuern. Natürlich wissen die Gastgeber, dass ihr begeisterte Hobbybäcker seid und hoffen auf ein lecker Gebäck. Mit diesem Rezept habt ihr in relativ kurzer Zeit ein leckeres, bekömmliches Brot gezaubert und zudem noch ein tolles Mitbringsel.

360 g Ruchmehl
100 g Ciabatta Tipo 0
8 g     Hefe
125 g Lievito Madre aus dem Kühlschrank
200 g Wasser
160 g Buttermilch
10 g   Salz

Alle Zutaten solange miteinander verkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Das kann bis zu 15 Minuten dauern. Den Teig 3 Stunden reifen lassen, während dieser Zeit 3 mal dehnen und falten. Er ist anfangs sehr weich, stabilisiert sich aber durch das Falten und sollte sein Volumen verdoppeln.

Den Teig vorsichtig aufarbeiten und rund wirken, bevor er für 60 Minuten in ein gut bemehltes Gärkörchen wandert.

Den Ofen rechtzeitig auf 250 Grad aufheizen. Den Laib mittig einschneiden und mit schwaden in den Ofen schießen. Nach 10 Minuten lasst ihr den Dampf ab und backt das Brot bei 200 Grad weitere 30 Minuten fertig.

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Einkörnchen

 

Gesund und fit mit Einkorn. Der Einkorn enthält bis zu 50 % mehr hochwertige Proteine als der Weizen. Eine Scheibe zum Frühstück und ihr seid babbsatt. Einkorn ist durch seinen hohen Mineralstoffgehalt sehr gesund und schmeckt leicht nussig. Mein Einkörnchen  ist ohne viel Aufwand und ziemlich einfach nach zu backen.

Quellstück

60 g Urkornflocken
90 g kochendes Wasser
12 g Salz

Die Urkornflocken mit kochendem Wasser übergießen, Salz dazu geben und mindestens 1 Stunde quellen lassen.

Hauptteig

Quellstück
300 g Einkornmehl (Vollkorn)
200 g Manitoba
400 g Wasser
150 g Lievito Madre aus dem Kühlschrank

Alle Zutaten 8 Minuten bei mittlerer Geschwindigkeit kneten und direkt in eine Kastenform geben. Den Teig bei Raumtemperatur 2 Stunden anspringen lassen, danach für 12 Stunden im Kühlschrank parken.

Backtag

Den Teig aus dem Kühlschrank holen und mindestens 3 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Bei 250 Grad unterste Schiene für 10 Minuten mit Schwaden anbacken. Den Dampf ablassen und die Temperatur auf 220 Grad reduzieren, weitere 40 Minuten fertig backen.